Biocompatibility is not a property of a material, but an evaluation of a finished medical device for a specific contact and duration. ISO 10993, titanium versus PEEK, complication data and what to ask before anything goes into the body.
The four alloys that appear most often in the portfolios of metal AM system manufacturers. Data from more than fifteen manufacturers, independent laboratory verification and academic literature, side by side and with clear limitations.
Food-contact status is not a property of a material, it's a property of a finished part made through a proven, documented process. A certificate on a powder...
A qualified process does not mean every part is good. How the scope of verification follows the part's criticality, the three acceptance stages in ISO/ASTM 52901, and what is actually tested on the part.
Custom-made, patient-matched or adaptable? How the EU, UK, Switzerland, Serbia, Bosnia and Herzegovina, USA, Canada, Brazil, China, Japan and Australia regulate 3D printed implants, and why biocompatibility is always shown on the finished device.
A material is chosen by what the part has to withstand, not by its name. Environment, load, technology, certifications, and why datasheets often cannot be compared.
Additive manufacturing rarely fails because of the machine today. It fails because nobody in the company understands design, materials, process, quality and...
Process qualification is proof that the same machine, with the same material and the same parameters, always produces the same part. What IQ, OQ and PQ cover, which ISO/ASTM standards describe the work, and where companies usually get stuck.
A factory profile is made for everyone, so it is optimized for no one. When it is enough, when it isn't, and how to tune and lock a profile for repeatable production.
TotalEnergies EP Denmark hat sieben Anti-Surge-Ventile mit gedruckten Scheibenpaketen aus Nickellegierung von IMI in Betrieb genommen. Die Teile erfüllten DNV-ST-B203 AMC Level 3 und erreichten im Test die Leistung konventionell gefertigter Nickelbauteile. Es ist ein dokumentierter Fall für Laser-Pulverbettschmelzen in einer sicherheitskritischen Sauergas-Anwendung.
Horizon Microtechnologies will metallbeschichtete, 3D-gedruckte Mikrobauteile für Funksysteme in Satelliten in höheren Stückzahlen fertigen. Nach Gesprächen auf der European Microwave Week in London meldet die Firma steigende Nachfrage nach konkreten Einsatzfällen und verlässlichen Qualifizierungsdaten. Im Fokus stehen Antennenkomponenten, bei denen Gewicht, Form und elektrisches Verhalten eng verknüpft sind.
Creatz3D aus Singapur hat 600 Sätze gedruckter Hubstifte aus Aluminiumoxid an eine große Halbleiter-Foundry geliefert, nachdem die Teile die Produktionsqualifizierung für CVD-Kammern bestanden haben. Gefertigt wurde auf Keramikmaschinen von 3DCERAM SINTO, der gesamte Zyklus dauerte sechs Wochen. Das Beispiel zeigt, wie die additive Fertigung von Keramik vom Prototyp in die qualifizierte Serienlieferung wechselt.
GKN Aerospace hat für sein Laser-Draht-DED-Verfahren (L-DED-w) am Standort Trollhättan die Nadcap-Akkreditierung erhalten. Geprüft wurden Prozesskontrolle, Arbeitsanweisungen, Personalqualifikation, Ausrüstung sowie Materialhandhabung und Rückverfolgbarkeit. Das Unternehmen erwartet, dass dies den Einsatz in der Serienfertigung von Flugzeugen beschleunigt.
Forschende der Vellore Institute of Technology haben zwei auxetische Gittergeometrien verglichen, die aus demselben Photopolymerharz auf demselben Drucker und unter demselben Druckversuch gefertigt wurden. Die Stern-Dreieck-Zelle trug deutlich mehr Last als das Re-Entrant-Hexagon, mit Spitzenkräften von etwa 2.700 N gegenüber 660 N und einer rund dreifach höheren Energieaufnahme. Das Team arbeitete mit einem Verfahren in Anlehnung an ASTM D695 und einem Finite-Elemente-Modell in Abaqus, das eine veröffentlichte ABS-Simulation innerhalb von etwa 3 Prozent reproduzierte. Die Autoren empfehlen das Hexagon für Dämpfungsanwendungen wie Implantate, Schuhsohlen und Polsterungen und das Sterndesign für Festigkeit und Schlagschutz. Da nur vier Proben je Design getestet wurden, fordern sie größere Testserien für belastbare statistische Aussagen.
Rolls-Royce hat bei Norsk Titanium ein Strukturbauteil aus Ti-6Al-4V bestellt, das im Rapid-Plasma-Deposition-Verfahren entsteht und für aktuelle zivile Triebwerksprogramme infrage kommt. Gedruckt wurde es in Norwegen, die Bearbeitung folgt in Deutschland. Norsk ist nun zugelassener Lieferant für Entwicklungsarbeiten, der Auftrag ist jedoch explorativ und kein Serienentscheid.
Stratasys stellt am 17. November auf der Formnext 2026 in Frankfurt ein neues Polymersystem für die Serienfertigung vor, nennt aber weder Namen noch technische Daten. Am Stand in Halle 12.1 ist außerdem erstmals in Europa der Großformat-FDM-Drucker F870 zu sehen, dazu Werkzeuganwendungen von Toyota und GM.
StandardFlow hat eine KI-Plattform gestartet, die Engineering-Unterlagen eines Lieferanten mit technischen Normen vergleicht und Lücken markiert. Der Start erfolgt in der additiven Fertigung regulierter Branchen. Laut Unternehmen scheitert die Qualifizierung oft an fehlenden Nachweisen, nicht am Druckprozess.
Die Universität Turku hat einen Multimaterial-Beschichter von Schaeffler Aerosint in ihre Aconity MIDI+ Laser-Pulverbettanlage integriert. Gefördert über das EUREKA-Projekt AM4Plasma soll er untersuchen, wie sich verschiedene Metalle in einem Bauteil kombinieren lassen, zunächst für Plasmagenerator-Hardware.
Ein Forschungsteam der Washington State University hat künstliche Intelligenz auf eine Metalllegierung angewendet, die sich in der additiven Fertigung schwer verarbeiten lässt. Ziel ist es, die Legierung GRCop-42 wirtschaftlicher und effizienter zu drucken. Vorliegend ist nur ein kurzer Anriss, daher sind Details zu Methode, Anlagen und Ergebnissen noch nicht bekannt.
Igor von My Tech Fun verglich in einem Videotest PC-ABS-Teile einer Stratasys Fortus 450mc mit Teilen von Prusa Core One L und Bambu Lab H2D aus Polymaker-Filament. Die Industrieteile waren maßhaltiger, die Heimdrucke optisch besser, mechanisch waren die Unterschiede meist gering.
Othisis, ein zwei Jahre altes indisches Startup, hat einen im selektiven Laserschmelzen gefertigten 5-kN-Raketenmotor im Stand gezündet. Der Motor verbrennt flüssigen Sauerstoff und Methan und ist für ein wiederverwendbares Fahrzeug mit vertikalem Start und vertikaler Landung gedacht. Dem Test gingen mehrere gescheiterte Versuche voraus.
Stratasys hat im Rahmen der Modernization Challenge 2026 von America Makes und dem US-Verteidigungsministerium (Department of War) 7,8 Millionen Dollar Förderung erhalten. Das auf 24 Monate angelegte Projekt entwickelt eine Qualitätssicherung direkt im Prozess für die industriellen FDM-Plattformen F3300 und F900. Prozessdaten aus dem Bauprozess sollen die nachgelagerte Prüfung und Qualifizierung verringern.
Bambu Lab hat PLA Pure vorgestellt, ein PLA-Filament aus fünf Zutaten, die alle auf der Positivliste der EU-Verordnung 10/2011 für Lebensmittelkontakt stehen. Das Material trägt zudem das Emissionszertifikat UL 2904 GREENGUARD und hat die Spielzeugprüfung nach EN 71-3 bestanden. Es kostet 24,99 US-Dollar mit Spule oder 21,99 US-Dollar als Nachfüllpackung.