Generative design in practice, and why it is now the same as topology optimization
In practice, generative design and topology optimization now describe the same thing. I explain how the software arrives at a shape, why the result looks...
Nachrichten zur additiven Fertigung und europäische Preise, mit unabhängigem Expertenkommentar
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In practice, generative design and topology optimization now describe the same thing. I explain how the software arrives at a shape, why the result looks...
In at least ten industries, 3D printed parts go into end products in series from thousands to millions of units a year. Only confirmed examples, with sources, and rumors kept clearly apart.
A qualified process does not mean every part is good. How the scope of verification follows the part's criticality, the three acceptance stages in ISO/ASTM 52901, and what is actually tested on the part.
Aurora Labs, ein australisches Unternehmen für die additive Fertigung von Metall, nimmt über eine Aktienplatzierung 6 Mio. A$ auf, um die Produktion seiner AU4-Turbojets für Verteidigung und Luftfahrt auszubauen. Das Geld fließt in Produktionslinien, handelsübliche Metalldrucker und Personal. Die Finanzierung zeigt den Wechsel vom Verkauf von Drucktechnik zur Herstellung von Triebwerken, bei weiterhin geringem Jahresumsatz.
Horizon Microtechnologies will metallbeschichtete, 3D-gedruckte Mikrobauteile für Funksysteme in Satelliten in höheren Stückzahlen fertigen. Nach Gesprächen auf der European Microwave Week in London meldet die Firma steigende Nachfrage nach konkreten Einsatzfällen und verlässlichen Qualifizierungsdaten. Im Fokus stehen Antennenkomponenten, bei denen Gewicht, Form und elektrisches Verhalten eng verknüpft sind.
GKN Aerospace hat für sein Laser-Draht-DED-Verfahren (L-DED-w) am Standort Trollhättan die Nadcap-Akkreditierung erhalten. Geprüft wurden Prozesskontrolle, Arbeitsanweisungen, Personalqualifikation, Ausrüstung sowie Materialhandhabung und Rückverfolgbarkeit. Das Unternehmen erwartet, dass dies den Einsatz in der Serienfertigung von Flugzeugen beschleunigt.
Der italienische Maschinenbauer CMS präsentiert auf der Formnext 2026 in Frankfurt den Krearob. Das sechsachsige System ist für die großformatige additive Fertigung (LFAM) von thermoplastischen Kunststoffen ausgelegt. Als Einsatzfelder nennt CMS Formen, Produktionswerkzeuge sowie Bauteile für die Luft- und Raumfahrt und den Fahrzeugbau. Der Extrusionskopf wird von einem Roboterarm geführt, nicht von einem Portalsystem, was andere Zugänglichkeit und Ausrichtung des Materialauftrags ermöglicht. Angaben zu Bauraum, Preis und Verfügbarkeit fehlen in der Meldung.
Die Universität Turku in Finnland hat ihren Aconity MIDI+ für das Laserstrahlschmelzen mit einem Multimaterial-Beschichter von Schaeffler Aerosint ausgestattet. Er bringt Pulver aus drei Trommeln innerhalb einer Schicht auf, sodass sich das Metall im Bauteil ortsabhängig ändern kann. Das Projekt AM4Plasma zielt auf plasmaexponierte Bauteile für Fusion und Raumfahrtantriebe.
Eine Auswertung von AMPulse zu Eigenkapitalfinanzierungen von 2021 bis 2025 zeigt unterschiedliche Entwicklungen in China und den USA. In China sank die Zahl der finanzierten AM-Anbieter von 117 (2021-2022) auf 100 (2024-2025), während metallorientierte Unternehmen von 49 auf 53 stiegen. Ihr Anteil wuchs von rund 42 % auf 53 %, Polymer-Anbieter fielen von 46 auf 16. In den USA blieb der Metallanteil bei etwa 28 %. Die Zahl der finanzierten US-Unternehmen sank von 90 (2021) auf 61 (2025), die Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung bewegte sich jedoch jährlich zwischen 18 und 21 Firmen und stellte 2025 rund 34 % der Gruppe. Die Auswertung zählt erfasste Empfänger, nicht investierte Summen. AM Research beziffert den Servicebereich 2025 auf rund 53 % des 16-Milliarden-Dollar-Marktes.
Rolls-Royce hat bei Norsk Titanium ein Strukturbauteil aus Ti-6Al-4V bestellt, das im Rapid-Plasma-Deposition-Verfahren entsteht und für aktuelle zivile Triebwerksprogramme infrage kommt. Gedruckt wurde es in Norwegen, die Bearbeitung folgt in Deutschland. Norsk ist nun zugelassener Lieferant für Entwicklungsarbeiten, der Auftrag ist jedoch explorativ und kein Serienentscheid.
Stratasys stellt am 17. November auf der Formnext 2026 in Frankfurt ein neues Polymersystem für die Serienfertigung vor, nennt aber weder Namen noch technische Daten. Am Stand in Halle 12.1 ist außerdem erstmals in Europa der Großformat-FDM-Drucker F870 zu sehen, dazu Werkzeuganwendungen von Toyota und GM.
Das spanische Unternehmen Reinforce3D verstärkt gedruckte Bauteile nach dem Druck, indem es Endlosfasern durch eingeplante Kanäle in der Geometrie einbringt. Impac Systems Engineering in Texas ist nun exklusiver Distributor für die USA und Kanada und betreibt ein CFIP-Delta-System für Vorführungen. Ein dokumentiertes VTOL-Drohnenprojekt liefert Zahlen zu Gewicht und Taktzeit.
Das US-Rüstungstechnikunternehmen Kratos hat einen Metalldrucker des Typs AMCM M 8K erworben. Die Anlage soll an einem Standort in Odon im US-Bundesstaat Indiana aufgestellt werden. Ziel ist es, die Kapazitäten für große Metallbauteile auszubauen, vor allem für Entwicklungs- und Testprogramme in der Hyperschalltechnik. Der Bericht beschreibt die Maschine als großformatiges System. Weitere technische Angaben wie Bauraum oder Prozessdetails liegen im vorliegenden Auszug nicht vor.
Die Universität Turku hat einen Multimaterial-Beschichter von Schaeffler Aerosint in ihre Aconity MIDI+ Laser-Pulverbettanlage integriert. Gefördert über das EUREKA-Projekt AM4Plasma soll er untersuchen, wie sich verschiedene Metalle in einem Bauteil kombinieren lassen, zunächst für Plasmagenerator-Hardware.
X-Bow Systems, ein Hersteller von Feststoffraketenmotoren mit additiver Fertigung, hat mit Leidos vereinbart, Booster für das Programm Low-Cost Containerized Munition (LCCM) der US Army zu entwickeln und zu bauen. Das Programm gehört zur Initiative "Arsenal of Freedom", die die US-Rüstungsindustrie stärken soll. X-Bow nennt über 2.100 bereits gefertigte einsatzfähige Motoren.
Absolventen der University of Bath haben als The Mach Initiative ein überwiegend aus PETG gedrucktes Modellflugzeug mit Miniatur-Strahltriebwerk geflogen. Nun bauen sie die größere Kingchaser, die einen Rekord für Modellflugzeuge bei Mach 0,8 anstreben soll. Ein Termin für den Rekordversuch ist nicht genannt.
Stratasys meldet für das zweite Quartal 2026 einen Umsatz von 137,6 Millionen US-Dollar, nahezu auf Vorjahresniveau und 3,7 Prozent über dem ersten Quartal. Das Verbrauchsmaterial erreichte mit 66,3 Millionen Dollar einen Rekord, der Umsatz in Luftfahrt und Verteidigung stieg um 17 Prozent. Unterm Strich steht dennoch ein GAAP-Nettoverlust von 16,9 Millionen Dollar. Die Jahresziele bleiben, doch der operative Cashflow wird 2026 nicht mehr positiv erwartet.