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Nachrichten zur additiven Fertigung und europäische Preise, mit unabhängigem Expertenkommentar

Luftfahrt und Verteidigung

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GKN Aerospace erhält Nadcap-Akkreditierung für Laser-Draht-DED in Trollhättan

GKN Aerospace hat für sein Verfahren Laser Wire Directed Energy Deposition (L-DED-w) am Standort Trollhättan in Schweden die Nadcap-Akkreditierung erhalten. Nadcap ist ein in der Luftfahrt weit verbreitetes Programm für spezielle Fertigungsprozesse. Geprüft wurden unter anderem Qualitätsmanagement, Rückverfolgbarkeit, Prozesskontrolle, Anlagen, Personalqualifikation und der Umgang mit Werkstoffen. Das Unternehmen sieht darin eine unabhängige Bestätigung seiner L-DED-w-Prozesse und einen Schritt hin zum Einsatz in der Serienfertigung von Flugzeugen. GKN Aerospace liefert bereits zertifizierte, generativ gefertigte Bauteile für fliegende Produkte. 2024 investierte das Unternehmen über 600 Mio. SEK in eine neue Fabrik in Trollhättan, um die additive Fertigung zu industrialisieren.

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Ohio sucht US-Zulieferer für Drohnenteile, additive Fertigung ist zugelassen

Das Youngstown Innovation Hub for Aerospace & Defense in Ohio sucht US-Firmen, die Komponenten und Fertigungsleistungen für kleine unbemannte Luftfahrzeugsysteme (sUAS) liefern können. Die Initiative wird vom National Center for Defense Manufacturing and Machining (NCDMM) betreut und richtet sich vor allem an Betriebe aus Ohio. Auch Dienstleister mit additiven Verfahren kommen grundsätzlich in Frage, wenn sie die geforderten Qualitäts- und Zertifizierungsstandards erfüllen. Für die Branche zeigt der Aufruf, dass US-Drohnenlieferketten regionale Fertigungskapazitäten suchen und additive Produktion Teil des Angebots sein kann. Der Teaser nennt weder Frist, Budget noch Stückzahlen, Details sollten direkt beim NCDMM erfragt werden.

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Firehawk sammelt über 150 Millionen US-Dollar für 3D-Druck von Raketentreibstoffen

Das US-Rüstungsunternehmen Firehawk Defense hat in einer Series-D-Finanzierungsrunde mehr als 150 Millionen US-Dollar eingesammelt. Die Bewertung liegt laut Bericht bei über 1,4 Milliarden US-Dollar. Angeführt wurde die Runde von Advent und Rochefort Asset Management. Das Kapital soll vor allem den Ausbau eines Fertigungsverfahrens unterstützen, bei dem thermoplastische Raketentreibstoffe auch im 3D-Druck verarbeitet werden können. Weitere Angaben zu Stückzahlen, Kunden oder Zeitplänen liegen im Teaser nicht vor.

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US-Nationallabor verkürzt Teilelieferzeiten mit additiver Fertigung

Das Sandia National Laboratories hat erste Ergebnisse seines Zentrums CAMINO für fortschrittliche Fertigung und Innovation vorgestellt. Das Zentrum wurde am 12. Februar gemeinsam mit der NNSA und dem Kansas City National Security Campus eröffnet. Laut Leiter Mohan Karulkar lieferte die additive Fertigung Teile an ein internes Team in einer Woche, während die spanende Fertigung vier bis sechs Monate braucht. Für die Power Sources Technology Group wird ein gedrucktes TPU-Surrogat eingesetzt, das ein teures Isolationsmaterial mit langer Lieferzeit ersetzt. Neue Iterationen entstehen in 12 Stunden statt in 12 Wochen. Karulkar betont, CAMINO sei keine Produktionsstätte. Ziel sind direkter Gerätezugang für Ingenieure und Schulung in fertigungsgerechter Konstruktion. Geplant ist zudem ein Kurs mit der University of Texas at Austin im nächsten Jahr. Auch die Defense Logistics Agency ersetzte zerspante Prüfvorrichtungen durch gedruckte Polymerteile.

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Rolls-Royce bestellt 3D-gedruckte Titanteile bei Norsk Titanium

Rolls-Royce hat bei Norsk Titanium ein additiv gefertigtes Bauteil aus Titan bestellt. Das Bauteil besteht aus der Legierung Ti-6Al-4V, die in Flugtriebwerken häufig eingesetzt wird. Laut Bericht könnte das Teil in den laufenden zivilen Triebwerksprogrammen von Rolls-Royce zum Einsatz kommen. Angaben zu Stückzahlen, Lieferterminen, Auftragswert oder zur Fertigung des Teils liegen nicht vor. Die Bestellung zeigt, dass die additive Fertigung von Metallen im zivilen Triebwerksbau weiter an Bedeutung gewinnt, wo Titanbauteile strenge Zulassungsanforderungen erfüllen müssen.

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HP beschreibt CFIP-Verfahren für Multi-Jet-Fusion-Teile in Drohnenstrukturen

HP hat sein CFIP-Verfahren vorgestellt, mit dem sich Bauteile aus Multi Jet Fusion für den Flugeinsatz eignen sollen. Der Bericht konzentriert sich auf tragende Drohnenrahmen, bei denen Ingenieure häufig feststellen, dass das Basispolymer PA12 mechanisch nicht ausreicht, wenn Teile wiederholt beansprucht werden oder Stöße aufnehmen müssen, ohne zusätzliche Masse zu gewinnen. Multi Jet Fusion liefert bei komplexen PA12-Geometrien eine gute Maßhaltigkeit. Das Ausgangsmaterial enthält jedoch nur begrenzte technische Angaben dazu, wie CFIP die Werkstoffeigenschaften verändert. Für Prozessparameter, Prüfergebnisse und Qualifizierungsdaten empfiehlt sich der Blick in die Originalquelle.

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Kratos ergänzt Großformat-Metalldrucker AMCM M 8K für Hyperschallprojekte

Das US-Rüstungstechnikunternehmen Kratos hat einen Metalldrucker des Typs AMCM M 8K erworben. Die Anlage soll an einem Standort in Odon im US-Bundesstaat Indiana aufgestellt werden. Ziel ist es, die Kapazitäten für große Metallbauteile auszubauen, vor allem für Entwicklungs- und Testprogramme in der Hyperschalltechnik. Der Bericht beschreibt die Maschine als großformatiges System. Weitere technische Angaben wie Bauraum oder Prozessdetails liegen im vorliegenden Auszug nicht vor.

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