Toolcraft setzt auf zusätzliche Kapazität für Metall-Additive-Manufacturing: Das Unternehmen nimmt eine Farsoon FS722 in Betrieb. Die Anlage soll größere Metallbauteile und Serienfertigung ermöglichen. Als Gründe nennt Toolcraft eine positive Auftragslage sowie gestiegene Kundenanforderungen an Bauteilmaße und Fertigungsvolumen. Die FS722 arbeitet im Laser-Pulverbettverfahren, bei dem Metallpulver Schicht für Schicht mit einem Laser aufgeschmolzen wird. Angaben zu Investitionssumme oder Liefertermin liegen im Bericht nicht vor.
Der US-Fertigungsspezialist Precision Resource richtet an den Standorten Huntington Beach in Kalifornien und Shelton in Connecticut zwei zusätzliche Werke für additive Fertigung ein, die mit Druckern von 3D Systems ausgestattet werden. Geplant sind neue Druckanlagen, eine eigene Wärmebehandlung und zusätzliche Kapazitäten für die Präzisionszerspanung. Ziel ist ein durchgängigerer Weg vom gedruckten Rohteil zum fertigen Bauteil für kommerzielle Kunden und die Verteidigungsindustrie. Der Betrieb soll in den Werken im Lauf des ersten Quartals 2027 starten. Angaben zur Anzahl der Anlagen oder zum Investitionsvolumen liegen nicht vor.
Cairn Surgical hat Daten aus einer internationalen Klinikstudie zu seinem Breast Cancer Locator vorgelegt. Das System koppelt Magnetresonanztomografie mit einer auf den einzelnen Patienten zugeschnittenen, gedruckten Schablone für brusterhaltende Operationen. Damit soll sich die Ausdehnung nicht tastbarer Tumoren im OP genauer bestimmen lassen als mit der bisher üblichen Drahtmarkierung. Der Bericht beschreibt zudem die Lagerung der Brust in Rückenlage, der Quelltext bricht an dieser Stelle jedoch ab, weitere technische Angaben liegen nicht vor. Für Hersteller von Medizinprodukten und Kliniken ist die Studie ein Hinweis auf den klinischen Nutzen patientenspezifischer additiver Fertigung.
Peopoly bringt den Giga 800 nun in den allgemeinen Verkauf. Der großformatige Drucker verarbeitet Kunststoffgranulat statt Filament im Verfahren Fused Granulate Fabrication (FGF). Der Bauraum misst 800 × 800 × 800 Millimeter und ist auf große Funktionsteile und Werkzeuge ausgelegt. Laut Bericht beginnt der Preis bei 15.000 US-Dollar. Für industrielle Anwender erweitert die Markteinführung das Angebot um eine granulatbasierte Option für sehr große Bauteile.
Stratasys hat einen neuen 3D-Drucker für die Serienproduktion angekündigt, der auf der Formnext 2026 in Frankfurt im kommenden Monat vorgestellt werden soll. Zusätzlich plant das Unternehmen das europäische Debüt seines F870. Auf der Messe will Stratasys außerdem Anwendungen in der Fertigung mit Toyota und GM zeigen. Name und technische Daten der neuen Maschine sollen erst auf der Messe bekannt gegeben werden, weshalb derzeit keine Angaben zu Bauvolumen, Materialien oder Preis vorliegen. Die Ankündigung zeigt, dass Stratasys die additive Fertigung stärker in Richtung höherer Stückzahlen ausrichtet, ein Segment, in dem Automobilhersteller bereits Anwendungen erproben.
Forschende mehrerer europäischer und britischer Einrichtungen haben ein 3D-gedrucktes Silikonimplantat für das Gehirn vorgestellt. Das Gerät liegt auf der Hirnoberfläche, kühlt eine kleine Region und zeichnet gleichzeitig deren elektrische Signale auf. In Versuchen an Ratten unterdrückte das Implantat krampfartige Aktivität. Ziel der Arbeit ist Epilepsie, die sich nicht medikamentös behandeln lässt. Weitere Angaben zur Probenzahl, zum Druckverfahren und zu den nächsten Schritten liegen in den Berichten nicht vor. Für die additive Fertigung zeigt der Fall weiche Silikonbauteile als funktionale Medizinprodukte, die Kühlung und Sensorik vereinen.
HP hat sein CFIP-Verfahren vorgestellt, mit dem sich Bauteile aus Multi Jet Fusion für den Flugeinsatz eignen sollen. Der Bericht konzentriert sich auf tragende Drohnenrahmen, bei denen Ingenieure häufig feststellen, dass das Basispolymer PA12 mechanisch nicht ausreicht, wenn Teile wiederholt beansprucht werden oder Stöße aufnehmen müssen, ohne zusätzliche Masse zu gewinnen. Multi Jet Fusion liefert bei komplexen PA12-Geometrien eine gute Maßhaltigkeit. Das Ausgangsmaterial enthält jedoch nur begrenzte technische Angaben dazu, wie CFIP die Werkstoffeigenschaften verändert. Für Prozessparameter, Prüfergebnisse und Qualifizierungsdaten empfiehlt sich der Blick in die Originalquelle.
Instruct3D will die Qualitätssicherung im Metall-3D-Druck stärker mit der Prozessentwicklung verbinden. Nach der Konferenz ICAM 2026 in Orlando hat das Unternehmen dafür seine Software AdditiveOS vorgestellt. Laut Bericht sollen Messwerte aus laufenden Fertigungsaufträgen erfasst, mit physikalischen Modellen verglichen und für spätere Aufträge nutzbar gemacht werden. Weitere Angaben zu Funktionsumfang, Kunden oder Verfügbarkeit enthält der kurze Bericht nicht. Ziel des Ansatzes ist eine gleichbleibende Prozessqualität in der additiven Fertigung von Metallen.
Das US-Rüstungstechnikunternehmen Kratos hat einen Metalldrucker des Typs AMCM M 8K erworben. Die Anlage soll an einem Standort in Odon im US-Bundesstaat Indiana aufgestellt werden. Ziel ist es, die Kapazitäten für große Metallbauteile auszubauen, vor allem für Entwicklungs- und Testprogramme in der Hyperschalltechnik. Der Bericht beschreibt die Maschine als großformatiges System. Weitere technische Angaben wie Bauraum oder Prozessdetails liegen im vorliegenden Auszug nicht vor.
Der Berliner Hersteller großformatiger Industriedrucker BigRep zieht sich rund zwei Jahre nach seinem Börsengang wieder von der Börse zurück. Die Aktionäre haben eine vereinfachte Unternehmensstruktur gebilligt. Künftig halten drei bisherige Großinvestoren das Unternehmen: Koehler Invest, DeKrassny und Hage Holding. Der Bericht erwähnt außerdem die Vorstellung des Druckers ALTRA 670, zu dessen Spezifikationen und Verfügbarkeit der vorliegende Anreißertext jedoch keine weiteren Angaben macht. Es handelt sich somit um eine Änderung bei Eigentum und Unternehmensführung, nicht um einen Wechsel des Produktportfolios.
Die BigRep GmbH, ein deutscher Hersteller von großformatigen 3D-Druckern, ist laut einem Bericht von 3DPrint.com wieder in Privatbesitz. Der Bericht nennt ein Umsatzwachstum von rund 45 % sowie einen neuen 3D-Drucker. Details zu den neuen Eigentümern, den Konditionen der Transaktion, dem Druckermodell und dem Berichtszeitraum liegen in der vorliegenden Quelle nicht vor und sind daher hier nicht bestätigt. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren mehrere Wechsel bei Eigentum und Finanzierung durchlaufen, die der Bericht als unruhige Phase beschreibt. Für Käufer großformatiger FDM-Systeme signalisiert die Meldung eine Rückkehr zu privater Kontrolle und gemeldetes Wachstum. Die Finanzangaben sollten jedoch anhand der eigenen Veröffentlichungen des Unternehmens geprüft werden.
ELEGOO stellt vom 17. bis 20. November 2026 auf der Formnext in Frankfurt aus, am Stand 12.0-C02. Gezeigt werden der Centauri Carbon 2 Combo, eine Edition des Centauri Carbon 2 Combo in Zusammenarbeit mit emoji sowie der Orangestorm Giga. Hinzu kommen Maschinen, die auf der Messe erstmals zu sehen sein sollen. Geplant sind Live-Vorführungen, tägliche Fachvorträge und Verlosungen. Das Unternehmen nennt außerdem Gespräche über Branchentrends und mögliche Partnerschaften. Technische Daten und Preise der neuen Geräte nennt die Ankündigung nicht.
Bambu Lab bereitet die Markteinführung des S1, des ersten 3D-Scanners des Unternehmens, vor. Die Verfügbarkeit ist für November 2026 vorgesehen. Laut Bericht sind bislang nur wenige Informationen bekannt. Auf der offiziellen Website des Herstellers ist ein Bild des Geräts veröffentlicht. Angaben zu technischen Daten, Scanverfahren oder Preis nennt der Bericht nicht. Bambu Lab ist vor allem für Desktop-3D-Drucker bekannt, der Schritt weitet das Portfolio auf das 3D-Scanning aus. Weitere Details, etwa zu Spezifikationen und Preis, dürften vor dem Marktstart folgen.
Phase3D hat die nächste Generation seiner Fringe-Inspection-Reihe vorgestellt, eine Hardware, die speziell für die Prüfung von Bauteilen aus dem Laser-Pulverbettschmelzen entwickelt wurde. Laut Ankündigung steckt in dem Produkt ein Entwicklungsprojekt über mehrere Jahre. Beim Laser-Pulverbettschmelzen schmilzt ein Laser Metallpulver Schicht für Schicht auf, weshalb Prüfsysteme für Qualitätsingenieure und Fertigungsverantwortliche in der additiven Fertigung von unmittelbarem Interesse sind. Weitere technische Daten, Preise oder Liefertermine nennt die Quelle nicht.
StandardFlow hat eine KI-gestützte Plattform für die Automatisierung der Normenkonformität in regulierten Fertigungsbereichen vorgestellt. Der erste Schwerpunkt liegt auf der additiven Fertigung. Das System soll technische Nachweise mit den einschlägigen technischen Normen abgleichen. Die Ankündigung nennt keine Details zu Funktionsumfang, Preisen, Kunden oder Zertifizierungen. Für Hersteller in regulierten Branchen kann eine automatisierte Zuordnung von Prüfnachweisen zu Normen den Dokumentationsaufwand verringern, sofern sich die Lösung in der Praxis bewährt. Die Quelle ist eine kurze Meldung, weitere Angaben liegen derzeit nicht vor.
Solukon hat die SFM-AT850 vorgestellt, eine Anlage zur Entpulverung großer Metallbauteile aus der additiven Fertigung. Das Unternehmen reagiert damit auf die wachsende Nachfrage nach großformatigem Metalldruck, bei dem das Entfernen von anhaftendem Pulver an komplexen Bauteilen zum Engpass werden kann. Laut Bericht erhöht die Anlage die Kapazität deutlich. Angaben zu Durchsatz, Abmessungen oder Preis enthält die Quelle nicht, weshalb diese Punkte offen bleiben. Die Entpulverung ist ein Nachbearbeitungsschritt, der die Planung der Produktion beeinflusst, weil er bestimmt, wie zügig große Bauaufträge aus der Baukammer entnommen und für die nächste Stufe gereinigt werden können.
Der Podcast AMinsider zur additiven Fertigung wird künftig von 3Dnatives betreut. Laut Meldung setzt die Sendung ihre Arbeit fort und porträtiert die Branche gemeinsam mit Anwendern der Technologie. Ziel sei es, Hörer weiterhin über Neuheiten aus dem Sektor auf dem Laufenden zu halten. Zu Formatänderungen, Moderatoren, Veröffentlichungsrhythmus oder den genauen Bedingungen der Zusammenarbeit macht der Bericht keine Angaben. Für das Fachpublikum der additiven Fertigung kommt damit ein weiterer Audiokanal im Angebot von 3Dnatives hinzu.
Aktuelle Zahlen zeigen, dass Ankündigungen zur Rückverlagerung der Produktion in den USA anhalten. Investmentgesellschaften kaufen Fertigungskapazitäten auf, und Online-Plattformen für digitale Fertigung wachsen. Für die additive Fertigung ist das Bild gemischter: Kunden schätzen womöglich die Option, Teile im Inland herstellen zu können, ohne sich langfristig auf inländische Serienfertigung festzulegen. Der Beitrag fragt, welche Unternehmen von dieser Nachfrage profitieren. Es handelt sich um eine Analyse ohne quantifizierte Effekte für den Sektor.
Lynxter hat ein neues Zusatzmodul für den Silikon-3D-Druck vorgestellt, mit dem das Unternehmen eine höhere Produktivität erzielen will. Die Angaben stammen aus einem Bericht des Magazins TCT Magazine, der eine Aussage des Herstellers wiedergibt. Technische Daten, Durchsatzwerte, Preise und Verfügbarkeit des Zusatzmoduls liegen in der vorliegenden Quelle nicht vor und lassen sich daher nicht überprüfen. Silikon ist ein Nischenmaterial in der additiven Fertigung für flexible, elastomere Bauteile. Ingenieure, die den Prozess bewerten, sollten detaillierte Herstellerangaben abwarten, etwa zu erreichbaren Bauraten, unterstützten Druckern und Materialkompatibilität.
AM-Europe hat einen Lenkungsausschuss berufen, der die strategische Ausrichtung der Organisation begleiten soll. Mitglieder sind Vertreter nationaler Branchenverbände aus mehreren europäischen Ländern. Der Bericht nennt weder die einzelnen Mitglieder noch konkrete Vorhaben des Gremiums. Für die additive Fertigung bedeutet der Schritt eine engere Abstimmung zwischen nationalen Verbänden auf europäischer Ebene. Angaben zu Prioritäten und Zeitplan fehlen in der Ankündigung.
Der Dienstleister für additive Fertigung Sculpteo hat für den Gitarrenkoffer Plum' Case des französischen Herstellers Luxbag maßgeschneiderte Schutzfüße entworfen und gefertigt. Luxbag ist auf Koffer für Musikinstrumente spezialisiert und verkauft seine Produkte weltweit. Der Plum' Case besitzt eine Schale aus Aluminium und wiegt rund 4,2 kg. Zu Material, Druckverfahren und Stückzahl der Füße liegen in den vorliegenden Berichten keine Angaben vor. Das Projekt zeigt, wie Koffermarken externe Dienstleister für individuelle gedruckte Bauteile nutzen können.
Bambu Lab, Hersteller von Desktop-3D-Druckern, will im November 2026 mit dem S1 seinen ersten 3D-Scanner auf den Markt bringen. Bisher liegen nur wenige Angaben vor. Das Unternehmen hat ein Bild des Geräts veröffentlicht, Spezifikationen, Preise und Vertriebswege sind jedoch nicht bekannt. Der Schritt erweitert das Hardware-Portfolio des Unternehmens über Drucker hinaus in den Bereich des Scannens, der häufig für das Digitalisieren von Bauteilen und das Reverse Engineering genutzt wird. Weitere Informationen dürften näher am Starttermin folgen.
Eine finnische Hochschule untersucht den additiven Metalldruck mit mehreren Werkstoffen, wobei ein Verfahren mit Beschichtermechanik betrachtet wird. Die Arbeiten werden über das EUREKA-Netzwerk und das Projekt AM4Plasma finanziert. Ziel des Projekts ist laut Bericht die Entwicklung einer neuen Generation von Plasmagerät-Hardware. Die Quellen nennen keine Angaben zur Maschinenauslegung, zu Werkstoffen, Zeitplan oder Budget. Die Arbeit befindet sich in einem frühen Forschungsstadium, der Nutzen für Industrieanwender ist offen.
Bambu Lab hat laut einem Bericht von Tom's Hardware seinen 3D-Drucker H3C mit Werkzeugwechsler angekündigt. Der Marktstart ist demnach für den 3. November 2026 geplant. Der Bericht enthält keine weiteren technischen Angaben wie Bauraum, Anzahl der Düsen oder Preis, daher bleiben diese Punkte unbestätigt. Ein Werkzeugwechsler erlaubt es einem FDM-Drucker, während eines Drucks ohne manuelles Eingreifen zwischen mehreren Extrudern oder Materialien zu wechseln. Die offiziellen Spezifikationen sollten nach ihrer Veröffentlichung beim Hersteller geprüft werden.
In Neratovice in Tschechien entsteht derzeit eine 3D-gedruckte Kirche, die vermutlich zu den größten ihrer Art weltweit zählt. Der Komplex aus Dreifaltigkeitskirche und Gemeindezentrum, benannt nach Kardinal Josef Beran, soll im Jahr 2028 eröffnet werden. Der Bericht erwähnt zudem das Kirchenschiff, der vorliegende Text ist jedoch nur ein kurzer Anriss. Angaben zu Druckverfahren, Materialien und eingesetzten Druckern fehlen daher. Das Projekt zeigt, dass großformatiger Druck von Gebäudehüllen für sakrale und gemeinschaftliche Nutzung zunehmend von der Planung in den Bau übergeht.