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Forschung

Bath-Absolventen fliegen gedrucktes Jet-Modell und bauen größere Kingchaser für Rekord

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Absolventen der University of Bath haben als The Mach Initiative ein überwiegend aus PETG gedrucktes Modellflugzeug mit Miniatur-Strahltriebwerk geflogen. Nun bauen sie die größere Kingchaser, die einen Rekord für Modellflugzeuge bei Mach 0,8 anstreben soll. Ein Termin für den Rekordversuch ist nicht genannt.

Die wichtigsten Fakten
  • Kingchaser ist 20 Prozent größer als Kingfisher und wiegt etwa 9 kg
  • Triebwerksgehäuse wechselte nach Verzug von getempertem PET-CF zu PPS-CF
  • Rekordziel ist Mach 0,8, rund 988 km/h
  • Kein Termin für den Rekordversuch genannt

Kontext PPS-CF ist mit Kurzkohlefasern gefülltes Polyphenylensulfid, ein Hochtemperatur-Konstruktionspolymer; Tempern ist eine Wärmebehandlung nach dem Druck, die Spannungen abbaut und die Stabilität erhöht.

Wie entwickelte sich die Konstruktion?

Das Team begann mit der Kinglet, einem kleinen Prototyp aus PETG, PET-CF und etwas PLA. Sie nutzte statt einer Turbine ein elektrisches Mantelpropeller-Triebwerk als günstige und sichere Iterationsstufe, und ihre modularen Segmente erlaubten den Austausch einzelner gebrochener Teile.

Darauf folgte die knapp einen Meter lange Kingfisher mit einer Miniaturturbine Jetcat P60. Laut Team soll dieses Triebwerk den Rekord nicht brechen, sondern nur den Jetflug belegen. Der Rumpf besteht überwiegend aus PETG, das Triebwerksgehäuse aus getempertem PET-CF, dazu Aluminiumbeschläge und ein Aluminiumskelett.

Was ändert sich bei der Kingchaser?

Die Kingchaser ist 20 Prozent größer als die Kingfisher und wiegt etwa 9 kg. Das Tempern des größeren Triebwerksgehäuses führte zu Verzug, daher wechselte das Team zu PPS-CF mit einer Haut aus Kohlefaserlagen, befestigt mit Aluminium und Stahl. Titan-Abgasbleche und Aluminiumband schützen den Druck vor der Triebwerkshitze.

Kohlefaserstäbe ersetzen das Aluminiumskelett, sparen Gewicht und verringern gefräste Teile. An Bord sind Telemetrie-Avionik, ein FPV-System und drehmomentstarke Servos an den Elevons. Der frühere Plan für eine zweite Kingfisher-Version mit stärkerem Triebwerk wurde zugunsten dieser neuen Zelle aufgegeben.

Was das bedeutet

Ein Hobby- und Studentenprojekt, das dennoch praktische Grenzen extrudierter Polymerteile nahe einem heißen Triebwerk zeigt: Das Tempern größerer PET-CF-Teile führte zu Verzug, Hitzeschilde und hybride Verstärkung waren nötig. Für Hersteller zeigt es, dass Materialwahl, Nachbehandlung und Bauteilgröße zusammenwirken und modulare Konstruktion die Reparaturkosten beim Iterieren senkt. Qualifizierungsdaten liegen nicht vor.

Häufige Fragen

Aus welchen Materialien besteht die Kingchaser?

Überwiegend aus PETG für die Außenhülle, PPS-CF für das Triebwerksgehäuse sowie Kohlefaserstäben, Aluminium, Stahl und Titan-Abgasblechen.

Warum wurde PPS-CF gewählt?

Das Tempern des größeren PET-CF-Gehäuses führte zu Verzug, möglicherweise durch ungleichmäßige Erwärmung, daher wechselte das Team das Material.

Wann findet der Rekordversuch statt?

Ein Termin wurde nicht bekanntgegeben.

Zu den Originalberichten
  1. Tom's Hardware 3D printing, 10. Okt. 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus den verlinkten Berichten erstellt, unter der redaktionellen Verantwortung von Svetozar Kolesar.