Beehive Industries hat einen ersten Test des Prototyps Frenzy 6 abgeschlossen, eines Triebwerks mit rund 445 Newton (100 lbf) für Munition, Drohnen und unbemannte Fluggeräte. Der erste Lauf fand am 23. September am Firmensitz in Colorado statt, vier Monate nach der Festlegung der Anforderungen mit der U.S. Air Force. Das eigenfinanzierte Triebwerk erfüllte alle anfänglichen Testziele.
Die wichtigsten Fakten
Erster Lauf des Frenzy 6 am 23. September, vier Monate nach Festlegung der Anforderungen
Triebwerksklasse: etwa 445 N (100 lbf), für Munition und Drohnen
Zugehöriger Air-Force-Vertrag: 29,7 Mio. US-Dollar, im April bekanntgegeben
Flugdemonstration für 2027 geplant
Was getestet wurde
Der Test umfasste Start, Leistung und Betriebsverhalten des Triebwerks. Frenzy 6 ist der kleinere Verwandte des Frenzy 8 mit rund 890 Newton (200 lbf) und teilt mit ihm Konstruktionsprinzipien. Dem Test ging ein im April bekanntgegebener Vertrag der U.S. Air Force über 29,7 Millionen US-Dollar zur Weiterentwicklung der Frenzy-Familie voraus.
Kapazität und nächste Schritte
Beehive führt den Weg von festgelegten Anforderungen zum Test in vier Monaten auf den additiv ausgerichteten Ansatz zurück. Geplant ist eine Kapazität für mehr als 8.000 Strahltriebwerke pro Jahr, gestützt auf Investitionen in additive Fertigung, Präzisionsbearbeitung und Anlagen. Die Tests laufen weiter, danach folgen die Fahrzeugintegration und eine Flugdemonstration 2027.
Was das bedeutet
Der Bericht nennt vier Monate von den Anforderungen bis zum Test, macht aber keine Angaben dazu, welche Teile gedruckt werden oder was ein Triebwerk kostet. Für europäische Hersteller ist die Nachfrage das relevante Signal: kleine Verbrauchstriebwerke für Drohnen und Munition könnten für AM-Zulieferer ein Volumenmarkt werden. Qualifizierung und Stückkosten bleiben offen, und eine Flugdemonstration 2027 ist ein Prototypenmeilenstein, keine Serienfertigung.