Was ist der XM300G?
Der XM300G richtet sich an große Bauteile oder hohe Stückzahlen, bei denen die Baugeschwindigkeit zählt, etwa in Luft- und Raumfahrt, Automobilbau und allgemeiner Fertigung. Der Bauraum ist ein Würfel mit 300 mm Kantenlänge, erweiterbar auf 400 mm Höhe. Angeboten wird er mit einem oder vier Faserlasern zu 500 W oder 1.000 W, die gleichzeitig die gesamte Fläche bearbeiten können. Eine wechselbare Bauplattform verkürzt die Pause zwischen Baujobs.
Weitere Daten: 100 µm Laserfokus, Schichtdicken von 20 bis 100 µm, 24-Zoll-Touchscreen, optionale Glovebox und Dreiphasenstrom mit 400 bis 480 VAC. Die Einlaserversion wiegt etwa 720 kg, die Vierlaserversion XM300G4 etwa 910 kg. Die Serie wurde erstmals auf der IMTS 2022 mit einem US-Startpreis von 200.000 US-Dollar gezeigt. Für die jetzt bestellbare Version ist kein Preis veröffentlicht.
Wie läuft es beim kleineren XM200G?
CEO Juan Mario Gomez sagte, der XM200G, mit einem oder zwei Lasern erhältlich, entwickle sich weiter stark. Die Aufträge bis September 2026 lagen mehr als 30 % über dem Vorjahr. Der XM200G μHD für sehr kleine Teile mit feinem Pulver und 25 µm Fokus wird seit dem dritten Quartal 2026 ausgeliefert.
Der XM200G hat einen Bauraum mit 150 mm Kantenlänge und läuft an einphasigem Strom. Xact Metal nennt über 99,5 % Dichte im Bauzustand. In einem firmeneigenen Test mit vier Corrax-Formeinsätzen verkürzten zwei 400-W-Laser den Bau von 73 auf 10 Stunden gegenüber einem 100-W-Laser. Im Zweilasermodus druckt derzeit je ein Laser ein Teil; die Bearbeitung eines Teils mit mehreren Lasern ist für 2027 geplant.
Wo steht das im Markt?
Xact Metal wurde 2017 gegründet und lieferte bis Dezember 2024 die 150. Maschine aus. Das Einstiegssystem XM200C kostete 65.000 US-Dollar, der Zweilaser-XM200G 90.000 US-Dollar. Andere zielen auf dieselbe Preislücke: Vulcans MX Series beginnt bei 39.000 US-Dollar, One Click Metal peilt rund 50.000 Euro an, und Desktop- und Crowdfunding-Maschinen wie Metal-Base, Scrap Labs und SnowX liegen noch darunter.