In at least ten industries, 3D printed parts go into end products in series from thousands to millions of units a year. Only confirmed examples, with sources, and rumors kept clearly apart.
PBF melts metal powder with a laser, while Binder Jetting glues it and then sinters it in a furnace. Where each technology makes sense, how much parts...
When it makes sense to make several bolted, welded or bonded parts as one, what you gain, when it is a bad idea and how to decide, with examples from BMW,...
Metal 3D printing is growing, but slower and more selectively than predicted. What independent reports show for 2025 and 2026, who drives growth and what it means for companies in the region.
The question is not whether 3D printing is a good technology, but whether it is good for this part, in this quantity. Break-even points, hidden costs and a calculator.
Aurora Labs, ein australisches Unternehmen für die additive Fertigung von Metall, nimmt über eine Aktienplatzierung 6 Mio. A$ auf, um die Produktion seiner AU4-Turbojets für Verteidigung und Luftfahrt auszubauen. Das Geld fließt in Produktionslinien, handelsübliche Metalldrucker und Personal. Die Finanzierung zeigt den Wechsel vom Verkauf von Drucktechnik zur Herstellung von Triebwerken, bei weiterhin geringem Jahresumsatz.
Der schwedische Elektronenstrahl-Spezialist Freemelt hat von der European Spallation Source einen Auftrag über 28 Millionen SEK (rund 2,8 Millionen US-Dollar) erhalten. Er umfasst 7.000 Wolframteile für das Targetrad der Anlage, geliefert über 14 Monate, überwiegend 2027. Es ist ein Serienauftrag für ein Metall, das bisher meist in Forschung und Qualifizierung bearbeitet wird.
Farsoon Technologies hat eine Privatplatzierung von Aktien über bis zu 3,91 Mrd. RMB (rund 478,7 Mio. US-Dollar) eingereicht. Das Geld soll mehr Druckerkapazität, eine integrierte Serviceplattform für die additive Fertigung und ein globales Betriebszentrum finanzieren. Die Unterlagen zeigen, dass im ersten Jahr 92 % der neuen Standard-Metalldrucker intern genutzt würden, was die Lesart der Produktions- und Absatzzahlen verändert.
Creatz3D aus Singapur hat 600 Sätze gedruckter Hubstifte aus Aluminiumoxid an eine große Halbleiter-Foundry geliefert, nachdem die Teile die Produktionsqualifizierung für CVD-Kammern bestanden haben. Gefertigt wurde auf Keramikmaschinen von 3DCERAM SINTO, der gesamte Zyklus dauerte sechs Wochen. Das Beispiel zeigt, wie die additive Fertigung von Keramik vom Prototyp in die qualifizierte Serienlieferung wechselt.
Die Sandia National Laboratories berichten erste Ergebnisse von CAMINO, ihrem am 12. Februar eröffneten Zentrum für fortgeschrittene Fertigung. Mit additiver Fertigung erhielt ein internes Team Teile in einer Woche, während die Zerspanung vier bis sechs Monate braucht. Das Zentrum dient Entwicklung und Schulung, nicht der Serienproduktion.
Toolcraft setzt auf zusätzliche Kapazität für Metall-Additive-Manufacturing: Das Unternehmen nimmt eine Farsoon FS722 in Betrieb. Die Anlage soll größere Metallbauteile und Serienfertigung ermöglichen. Als Gründe nennt Toolcraft eine positive Auftragslage sowie gestiegene Kundenanforderungen an Bauteilmaße und Fertigungsvolumen. Die FS722 arbeitet im Laser-Pulverbettverfahren, bei dem Metallpulver Schicht für Schicht mit einem Laser aufgeschmolzen wird. Angaben zu Investitionssumme oder Liefertermin liegen im Bericht nicht vor.
Precision Resource richtet zwei Standorte für die additive Fertigung ein, in Huntington Beach (Kalifornien) und Shelton (Connecticut). Beide sollen im ersten Quartal 2027 in Betrieb gehen. Dort werden Metalldrucker von 3D Systems mit Wärmebehandlung und Zerspanung verbunden, damit gedruckte Teile für zivile und Verteidigungskunden im eigenen Haus fertig werden.
Stratasys stellt am 17. November auf der Formnext 2026 in Frankfurt ein neues Polymersystem für die Serienfertigung vor, nennt aber weder Namen noch technische Daten. Am Stand in Halle 12.1 ist außerdem erstmals in Europa der Großformat-FDM-Drucker F870 zu sehen, dazu Werkzeuganwendungen von Toyota und GM.
Tom's Hardware hat den Prusa CORE One+ INDX getestet, einen gemeinsam mit Bondtech entwickelten Desktop-Toolchanger mit induktiv beheizten Werkzeugköpfen und ohne Prime Tower. Im Vergleichsdruck gegen den Bambu Lab H2C war er fast neun Stunden früher fertig, erzeugte rund 84 g weniger Abfall und druckte drei Farben mehr. Komplettgeräte kosten 1.699 bis 2.119 US-Dollar.
Stratasys meldet, dass General Motors seine FDM-Systeme in mehr als 20 Fertigungsstandorten ausrollt. Die Werksteams drucken damit Werkzeuge, Vorrichtungen, Lehren, Fertigungshilfen und einzelne Endverwendungsteile und teilen bewährte Anwendungen zwischen den Standorten. Auf der IMTS 2026 zeigt Stratasys dazu ein Video an seinem Stand.
Japans Beschaffungsbehörde ATLA hat die Serienbeschaffung der Terra B1 freigegeben, einer gedruckten Abfangdrohne von Terra Drone, nachdem die Maritime Selbstverteidigungsstreitmacht sie in einer Vorführung getestet hatte. Die B1 baut auf dem Modell A1 auf, das die Ukraine bereits einsetzt. Die Fertigung in Japan soll im September beginnen.
Auf der Überfahrt zu RIMPAC 2026 fertigte eine containerisierte xCell-Fabrik an Bord der USS Essex zwölf Squall-Drohnen und mehr als 1.000 Teile. Es war der erste Seeeinsatz der Plattform von Firestorm Labs, der Druck lief auch bei Wellen von bis zu 12 ft weiter. Unter den Teilen waren Ersatzteile für Apache-Hubschrauber.
Stratasys meldet für das zweite Quartal 2026 einen Umsatz von 137,6 Millionen US-Dollar, nahezu auf Vorjahresniveau und 3,7 Prozent über dem ersten Quartal. Das Verbrauchsmaterial erreichte mit 66,3 Millionen Dollar einen Rekord, der Umsatz in Luftfahrt und Verteidigung stieg um 17 Prozent. Unterm Strich steht dennoch ein GAAP-Nettoverlust von 16,9 Millionen Dollar. Die Jahresziele bleiben, doch der operative Cashflow wird 2026 nicht mehr positiv erwartet.
Koobz, ein US-Hersteller für Schuhe auf Abruf, fertigt auf einer Flotte von Bambu-Lab-Druckern, vor allem der Serie H2D, komplette Schuhe aus TPU. Laut einer Fallstudie von Bambu Lab wuchs die Flotte von etwa 50 auf rund 100 Geräte, bis Ende 2026 sind mehr als 500 geplant. Das Unternehmen gibt an, ohne Werkzeuge auszukommen und mit Fabriken im Ausland bei den Kosten mithalten zu können.
UltiMaker hat den Factor 4 Plus angekündigt, einen neuen Drucker für den kontinuierlichen Einsatz in Industrie und Verteidigung. Die Meldung erschien am 21. Mai 2026. Die vorliegende Quelle nennt nur die Überschrift, daher sind technische Daten, Preis und Verfügbarkeit hier nicht bestätigt.