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Test: Prusa CORE One+ INDX druckt schneller und mit weniger Abfall als Bambu H2C

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Test: Prusa CORE One+ INDX druckt schneller und mit weniger Abfall als Bambu H2C
Bild: Tom's Hardware

Tom's Hardware hat den Prusa CORE One+ INDX getestet, einen gemeinsam mit Bondtech entwickelten Desktop-Toolchanger mit induktiv beheizten Werkzeugköpfen und ohne Prime Tower. Im Vergleichsdruck gegen den Bambu Lab H2C war er fast neun Stunden früher fertig, erzeugte rund 84 g weniger Abfall und druckte drei Farben mehr. Komplettgeräte kosten 1.699 bis 2.119 US-Dollar.

Die wichtigsten Fakten
  • Komplettgeräte kosten 1.699 US-Dollar (vier Werkzeugköpfe) bis 2.119 US-Dollar (acht)
  • Umbausätze für ein vorhandenes CORE One kosten 749 US-Dollar (vier) oder 999 US-Dollar (acht)
  • Ein Abstreifer wirft einen Filamenttropfen von etwa 13 mg aus, statt einen Prime Tower zu drucken
  • Gegenüber dem Bambu Lab H2C: knapp neun Stunden schneller, 83,58 g weniger Abfall, drei Farben mehr

Wie funktioniert der INDX-Toolchanger?

INDX steht für Induction Dynamic Extruder. Es ist ein gemeinsames Projekt: Prusa Research liefert die Plattform, hier den CORE One+ Gen 2, und Bondtech das Werkzeugkopfsystem. Die passiven Düsen enthalten keine beweglichen Teile, nur Düse und Filamentweg, und der einzelne Smart Head heizt sie induktiv. Er holt jede Düse magnetisch aus einem Rack an der Vorderseite der Kammer.

Gegenüber dem normalen CORE One+ kostet das Rack 15 mm Bauraumtiefe und 2 mm Breite. Ein Sensor in der vorderen Ecke kalibriert den Werkzeugversatz automatisch und muss nur sauber gehalten werden. Laut Tester lassen sich ASA und ABS bei geschlossener Tür drucken, unterstützt von einer aktiven Kammertemperaturregelung, die mit der Bettwärme bis 55 C erreicht.

Wie entfällt der Prime Tower?

Toolchanger erzeugen bereits weniger Abfall als Mehrfarbdrucker mit einer Düse, müssen die Düsen aber dennoch vorbereiten. Der INDX ersetzt den Prime Tower durch einen Abstreifer, der einen Tropfen von etwa 13 mg, kleiner als ein Reiskorn, in einen Abfallbehälter an der Außenseite wirft.

Beim Test eines Modells mit ähnlichen Einstellungen auf beiden Geräten war der INDX fast neun Stunden schneller als der Bambu Lab H2C, erzeugte 83,58 g weniger Abfall ohne Stützen und nutzte drei Farben mehr.

Was kostet er und wie wird er verkauft?

Ein Bausatz mit vier Werkzeugköpfen startet bei 1.699 US-Dollar, ein montiertes Gerät mit acht Köpfen samt Buddy Cam und erweiterter Filterung kostet 2.119 US-Dollar. Besitzer eines CORE One können für 749 US-Dollar (vier Köpfe) oder 999 US-Dollar (acht) umrüsten. Prusa nennt 5 bis 6 Stunden für den Umbau, der Tester brauchte bei der frühen Founder's Edition den Großteil eines Wochenendes. Einzelne Werkzeuge stehen für 45 US-Dollar auf Bondtechs Seite, dort wird das System auch als Bausatz für andere Open-Source-Drucker angeboten.

Was das bedeutet

Dies ist ein Test aus dem Consumer- und Prosumer-Bereich, relevant vor allem für Prototypen, Vorrichtungen und kleine Polymerserien, nicht für qualifizierte Serienfertigung. Weniger Spülabfall und kürzere Mehrfarbdrucke senken die Teilekosten bei Anschauungsmodellen und Hilfsmitteln, doch die Zahlen stammen aus dem Vergleichsdruck eines Testers, nicht aus einer kontrollierten Studie. Vor einer Einplanung sollten Materialspektrum und Langzeitzuverlässigkeit der Werkzeugköpfe geprüft werden.

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Häufige Fragen

Was ist der Prusa INDX?

Ein von Prusa Research und Bondtech entwickeltes Toolchanger-System mit induktiv beheiztem Smart Head und passiven Düsen, am CORE One+ mit bis zu acht Werkzeugköpfen erhältlich.

Wie vermeidet der INDX einen Prime Tower?

Ein Abstreifer wirft einen Filamenttropfen von etwa 13 mg in einen externen Abfallbehälter und ersetzt so den Prime Tower anderer Toolchanger.

Lässt sich ein vorhandener CORE One nachrüsten?

Ja, Umbausätze kosten 749 US-Dollar für vier und 999 US-Dollar für acht Werkzeugköpfe, Prusa nennt 5 bis 6 Stunden Einbauzeit.

Zu den Originalberichten
  1. Tom's Hardware 3D printing, 20. Sept. 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus den verlinkten Berichten erstellt, unter der redaktionellen Verantwortung von Svetozar Kolesar.