Auf der Überfahrt zu RIMPAC 2026 fertigte eine containerisierte xCell-Fabrik an Bord der USS Essex zwölf Squall-Drohnen und mehr als 1.000 Teile. Es war der erste Seeeinsatz der Plattform von Firestorm Labs, der Druck lief auch bei Wellen von bis zu 12 ft weiter. Unter den Teilen waren Ersatzteile für Apache-Hubschrauber.
Die wichtigsten Fakten
Zwei erweiterbare 20-Fuß-Container fassen Drucker und Montageplätze
Zwölf Squall-Drohnen und über 1.000 Teile auf der RIMPAC-2026-Überfahrt gedruckt
Die Produktion lief bei Wellen von bis zu 12 ft weiter
Kontext HP Multi Jet Fusion ist ein Pulverbett-Verfahren für Polymere, das Nylonpulver Schicht für Schicht mit Schmelzmittel und Wärme verschmilzt.
Was leistete die xCell-Fabrik an Bord?
Das System passt in zwei erweiterbare 20-Fuß-ISO-Container oder ein 40-Fuß-Äquivalent. Es kombiniert industrielle HP-Multi-Jet-Fusion-Drucker mit teilautomatisierten Montageplätzen. In rund zwei Wochen Überfahrt entstanden zwölf flugfertige Squall-Quadrocopter und mehr als 1.000 Teile. Raue See mit Wellen bis 12 ft stoppte die Produktion nicht.
Welche Teile entstanden?
Squall ist eine NDAA-konforme FPV-Drohne mit bis zu 20 Meilen Reichweite, 42 Minuten Flugzeit und 5,5 Pfund Nutzlast. Nach der Ankunft kamen die Drohnen in einer Übung zur Drohnenabwehr als gegnerische Flugobjekte zum Einsatz. Weitere Teile: Apache-Rotor-Droop-Stops, eine Vakuumschlauch-Kupplung für Rettungsweste-Tests, Abdeckungen für Elektroanschlüsse, eine Starlink-Halterung und Messlehren für Deck-Zurrungen.
Was das bedeutet
Das Ergebnis zeigt, dass Polymer-Pulverbettdruck im Schiffsumfeld laufen kann, vor allem für Ersatzteile und unkritische Anbauteile. Für europäische Hersteller liegt der Lerneffekt im Modell: eine kompakte, containerisierte Zelle nahe am Bedarf. Offen bleiben die Qualifizierung gedruckter Flug- und Flugzeugteile sowie das Know-how zum Betrieb einer solchen Zelle.
Häufige Fragen
Was ist xCell?
xCell ist die containerisierte Plattform von Firestorm Labs für mobile Fertigung mit HP-Multi-Jet-Fusion-Druckern und teilautomatisierten Montageplätzen.
Was druckte die USS Essex?
Zwölf Squall-FPV-Drohnen und mehr als 1.000 Teile, darunter Apache-Rotor-Droop-Stops und eine Starlink-Halterung.