Was ist CriticalSPEE3D?
CriticalSPEE3D ist ein Netzwerkkonzept: kleine Fabriken von etwa der Größe eines Basketballfelds, nahe an den Standorten, die von einzelnen kritischen Teilen abhängen. SPEE3D beginnt mit fünfzig Standorten im asiatisch-pazifischen Raum und betreibt sie selbst als Dienstleistung. Zielkunden sind Betreiber aus Schifffahrt, Öl und Gas, Bergbau, Versorgung und Infrastruktur sowie Streitkräfte, Hauptauftragnehmer und Instandhalter.
Warum Ersatzteile vor Ort fertigen?
SPEE3D argumentiert, ein ausgefallenes Teil könne ein Gaswerk, eine Mine, einen Hafen oder einen Stützpunkt stilllegen, und aus Übersee bezogene Teile bräuchten oft Monate. Es verweist auf eine ABB-Umfrage von 2023, nach der ungeplante Stillstände australische Industrieunternehmen im Schnitt 350.000 australische Dollar pro Stunde kosten. Bisherige Notlösungen wie Lagerhaltung, Luftfracht, Notbearbeitung oder Ausschlachten von Anlagen seien langsam, teuer oder beides.
Was leistet NodeZERO in Darwin?
NodeZERO ist der erste Standort und als Zentrale gedacht, an der das Personal aller späteren Fabriken geschult wird. Er soll Marine- und Industrieanlagen sowie Stützpunkte im Norden Australiens versorgen. SPEE3D erwartet Stellen von Maschinenbedienern und Auszubildenden bis zu Zerspanung, Qualitätssicherung und Anwendungstechnik. Phase eins steht einer kleinen Gründergruppe von Betreibern offen, die Problemteile mitbringen und den Service mitgestalten.
Welches Verfahren und welche Teile?
Jede Fabrik nutzt Cold Spray Manufacturing, inzwischen in fünfter Generation, mit weltweit 66 Einsätzen und sechs Streitkräften als Anwendern. Wärmebehandlung und Zerspanung erfolgen vor Ort. Geeignet sind große, robuste Teile wie Flansche, Pumpenkomponenten und korrosionsgefährdete Bauteile.
