Warum beginnt Stratasys bei der Anwendung?
Laut Stratasys ist der Einstieg mehr als Kaufen, Aufstellen und Drucken. Vor jeder Hardwareanschaffung sollte geklärt sein, wofür die Technologie dient: Prototyping und F&E, Werkzeuge und Fertigungshilfen, Kleinserien mit Endteilen oder skalierbare Serienproduktion. Bauteilkomplexität, Kosten pro Teil und Materialien ergeben sich aus dieser Antwort.
Das Unternehmen weist darauf hin, dass allein im Polymerbereich FDM, SLS, Photopolymerisation, Material Jetting und Binder Jetting zur Wahl stehen. Der anwendungsorientierte Ansatz soll das Feld von Beginn an auf das passende Verfahren eingrenzen.
Welche Schulung und Unterstützung bietet Stratasys?
Ist ein System gewählt, müssen sich die internen Beteiligten über die Rolle der AM einigen, und angrenzende Teams den gesamten Prozess verstehen. Stratasys nennt Onboarding-Beratung, technische Unterlagen für Engineering-Teams und Hilfe bei Lieferung und Installation.
Die Stratasys Academy ist eine Online-Plattform mit Grund- und Aufbauinhalten sowie einem Zertifizierungsprogramm. Kurse unter Anleitung finden am US-Hauptsitz in Minnetonka, Minnesota, und am EMEA-Sitz in Baden-Baden mit Geräten des Unternehmens statt. Stratasys berichtet von 63 Prozent mehr Materialkäufen nach fortgeschrittener Schulung, eine Zahl aus eigener Statistik.
Wie geht die Lieferantenbeziehung nach der Installation weiter?
Jedem neuen Anwender wird ein Customer Experience Specialist als Ansprechpartner zugewiesen. Ein Techniker richtet das System ein und schult vor Ort, ein Application Engineer kann Bauparameter, Abläufe und Nachbearbeitung auf die Anwendungen abstimmen. Ein Gespräch etwa zwei Wochen nach der Installation unterstützt die ersten Anwendungen.
Kunden können den Servicevertrag verlängern oder auf eine Vereinbarung nach Aufwand wechseln. Stratasys zeigt seine Leistungen im November auf der Formnext in Frankfurt, Halle 12.1, Stand D129.