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Wētā Workshop druckt für 'Wicker' einen kompletten Korbgeflecht-Anzug für Skarsgård

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Für die Liebeskomödie Wicker (2026) hat Wētā Workshop die Figur des Wicker Husband als echtes Kostüm statt als digitalen Effekt gebaut. Gesichtsprothese und Körperanzug wurden 3D-gedruckt, der Anzug abschnittsweise aus einem thermoplastischen Elastomer im Pulverbettverfahren. Das Beispiel zeigt additive Fertigung mit Polymeren für ein körpernah angepasstes Einzelstück im Film.

Die wichtigsten Fakten
  • Wētā Workshop entwickelte den Korbgeflecht-Effekt über ein Jahr lang
  • Gesichtsprothese: 10 gedruckte Teile, auf das Gesicht des Schauspielers geklebt
  • Körperanzug abschnittsweise aus 3D-Scan in thermoplastischem Elastomer gedruckt
  • Das Anlegen der Ganzkörperprothese dauerte laut Bericht etwa zwei Stunden

Kontext Beim Pulverbettverfahren werden dünne Pulverschichten mit einer Wärmequelle verschmolzen, hier zu flexiblen Teilen aus thermoplastischem Elastomer.

Wie entstand die Korbgeflecht-Optik?

Wētā Workshop arbeitete mit professionellen Korbflechtern zusammen und baute auf deren Wissen digitale Modelle mit geflechtartiger Textur auf. Animationssoftware erfasste Berichten zufolge die Mimik des Schauspielers, und ein Flechter fertigte eine bewegliche Mustervorlage. Diese diente als Grundlage für das digitale Prothesenmodell, gedruckte Muster wurden getestet und verfeinert.

Was wurde wie gedruckt?

Laut The New York Times besteht die Gesichtsprothese aus 10 gedruckten Teilen, die auf das Gesicht geklebt wurden. Der Körperanzug wurde nach einem 3D-Scan des Schauspielers entworfen und abschnittsweise im Pulverbettverfahren aus einem thermoplastischen Elastomer gedruckt. Anschließend wurden die Teile wie echtes Korbgeflecht bemalt. Prothesen-Designer Joe Dunckley beschrieb das Material gegenüber Variety als halbflexibel, ähnlich dem Gefühl von echtem Geflecht.

Was das bedeutet

Der Fall stammt aus einer Filmproduktion, nicht aus der Industrie, doch der Ablauf ist übertragbar: 3D-Scan einer Person, digitales Modell, Pulverbettverfahren in einem Elastomer, dann Handveredelung. Für kleine Fertiger zeigt er, dass körpernah angepasste Einzelstücke aus flexiblem Polymer praktikabel sind, mit Iteration über gedruckte Muster vor den Endteilen. Kosten und Stückzahlen wurden nicht genannt, ein Business Case lässt sich daraus nicht ableiten.

Häufige Fragen

Welches 3D-Druckverfahren wurde für den Wicker-Anzug genutzt?

Der Anzug wurde abschnittsweise im Pulverbettverfahren aus einem thermoplastischen Elastomer gedruckt, ausgehend von einem 3D-Scan des Schauspielers.

Wer hat das Kostüm gefertigt?

Wētā Workshop, das neuseeländische Studio. Joe Dunckley leitete das Prothesen-Design, Sarah Rubano war Lead Makeup Effects Artist.

Zu den Originalberichten
  1. VoxelMatters, 30. Okt. 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus den verlinkten Berichten erstellt, unter der redaktionellen Verantwortung von Svetozar Kolesar.