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Industrielle additive Fertigung

Phase3D baut eigene Prüfhardware für Hersteller von LPBF-Anlagen

Veröffentlicht 1 QuelleMit KI zusammengefasstEnglish version

Phase3D, ein Entwickler von Inspektionstechnik aus Chicago, bringt eine neue Generation seiner Fringe-Inspection-Plattform mit eigens entwickelter Hardware für Laser-Pulverbettanlagen. Projektor, Rechner und Speicher sitzen nun in einer Einheit und ersetzen die bisher genutzten Standardkomponenten. Ziel ist eine leichtere Integration durch Maschinenhersteller und der Einsatz in größeren Anlagenparks.

Die wichtigsten Fakten
  • Neue Einheit vereint Projektor, Industrie-PC, GPU und Speicher in einem Gehäuse
  • Vier Hardware-Triggerkanäle für Signale von 5 bis 24 V
  • Folgt auf eine Finanzierungsrunde über 2,9 Mio. Dollar im Juni 2026
  • NASA-Studie umfasst über 50.000 Schichten auf einem EOS M300-4

Kontext Strukturiertes Licht projiziert ein bekanntes Muster auf eine Oberfläche und leitet die Höhe aus dessen Verzerrung ab, liefert also Messwerte statt eines Bildes.

Was sich an der Hardware ändert

Das frühere System nutzte handelsübliche Komponenten. Das neue vereint einen eigenen Projektor mit Industrie-PC, GPU, Arbeitsspeicher und Speicher in einem passiv gekühlten Aluminiumgehäuse. M12-Stecker führen Kamera-, Strom-, Netzwerk- und Steuersignale. Vier Hardware-Triggerkanäle für 5 bis 24 V, Software-Trigger und Sensoren für Abstand und Licht erlauben die Anpassung an verschiedene Maschinenschnittstellen.

Was das System misst

Fringe Inspection erfasst das Höhenprofil der Bauoberfläche Schicht für Schicht. Ingenieure können Auffälligkeiten lokalisieren, ihre Entwicklung zwischen Schichten verfolgen und die Größe der Abweichung beurteilen. Das Messprinzip bleibt gleich, neu ist nur die Bauform.

Finanzierung, NASA-Arbeit und Formnext

Die Neuentwicklung folgt auf eine Finanzierungsrunde über 2,9 Millionen Dollar im Juni 2026, mit der von Einzelanfertigung auf standardisierte Fertigung umgestellt werden soll. Phase3D beteiligt sich zudem an NASA-Qualifizierungsforschung mit mehr als 50.000 Schichten auf einem EOS M300-4 mit vier Lasern, die prüft, ob Höhendaten mit CT-Ergebnissen nach dem Bau übereinstimmen. Vor der Formnext 2026 lädt das Unternehmen Maschinenhersteller und Anwender zu Integrationsgesprächen ein.

Was das bedeutet

Für Unternehmen, die Metall-AM einführen, lässt sich eine vom Maschinenhersteller integrierte Prozessüberwachung leichter qualifizieren als eine Nachrüstung. Höhendaten pro Schicht könnten die Abhängigkeit von CT später verringern, doch die NASA-Studie hat das noch nicht belegt, Einsparungen sind daher nicht einzuplanen. Kleinere EU-Betriebe begegnen dem vor allem über die Maschinenwahl und sollten Hersteller fragen, welche Überwachung unterstützt wird und wie die Daten in die Qualitätsakten gelangen.

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Häufige Fragen

Was ist neu an der Fringe-Inspection-Plattform von Phase3D?

Sie nutzt eigens entwickelte Hardware, die Projektor, Industrie-PC, GPU, Speicher und Ablage in einer passiv gekühlten Einheit vereint und getrennte Standardkomponenten ersetzt.

Worum geht es in der NASA-Forschung?

Sie umfasst mehr als 50.000 geprüfte Schichten auf einem EOS M300-4 und untersucht, ob In-situ-Höhenmessungen unter Produktionsbedingungen zuverlässig mit CT-Ergebnissen nach dem Bau übereinstimmen.

Zu den Originalberichten
  1. 3D Printing Industry, 5. Nov. 2026