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Desktop-3D-Druck

Callaway investiert 15 Mio. Dollar in Titan-3D-Druckwerk für Golfschläger in Texas

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Callaway investiert 15 Mio. Dollar in Titan-3D-Druckwerk für Golfschläger in Texas
Bild: PR Newswire

Callaway Golf steckt 15 Millionen Dollar in eine 3D-Druckanlage in Fort Worth, Texas, mit Schwerpunkt Titan. Der Standort soll die bisherige interne Prototypenarbeit in eine US-Produktion überführen, beginnend 2028 mit individuellen Produkten. Ein großer Konsumgüterhersteller behandelt additive Fertigung damit als Produktionsweg und nicht nur als Entwicklungswerkzeug.

Die wichtigsten Fakten
  • 15 Millionen Dollar Investition in Fort Worth, Texas
  • Anlage soll Mitte 2027 in Betrieb gehen
  • Erste US-Produktlieferung 2028, individuelle Titanprodukte
  • Rund sieben Jahre AM-Entwicklung vor dem Vorhaben

Was baut Callaway in Fort Worth?

Callaway Golf Company hat am 6. November 2026 eine Investition von 15 Millionen Dollar in eine neue Anlage für additive Fertigung in Fort Worth, Texas, angekündigt. Sie soll die Titan-Entwicklung und -Fertigung des Unternehmens erweitern, damit Ingenieure Formen und Innenstrukturen umsetzen können, die konventionelle Verfahren nicht herstellen. Maschinentypen, Lieferanten und Anlagenzahl nennt die Mitteilung nicht.

Wie sieht der Zeitplan aus?

Das Gebäude liegt neben dem North America Distribution Center von Callaway und soll Mitte 2027 den Betrieb aufnehmen. Ab 2028 soll es einen Teil des US-Produktbedarfs decken, zunächst mit individuellen Titanprodukten. Das Unternehmen weist darauf hin, dass der Plan von der Fertigstellung der Anlage und dem Aufbau der gedruckten Produktion abhängt und sich der Zeitpunkt verschieben kann.

Wie passt das zu Callaways bisheriger Arbeit?

Callaway gibt an, seit rund sieben Jahren an additiver Fertigung zu arbeiten. Seit Ende 2022 entstehen Prototypen und individuelle Modelle im eigenen Haus, dabei wurde Know-how im Titandruck aufgebaut. Fort Worth gilt als Schritt zu einer eigenen Produktionskapazität. Zudem nennt das Unternehmen mehr als 100 Millionen Dollar, die in den vergangenen Jahren in das Golfball-Werk in Chicopee, Massachusetts, flossen.

Was das bedeutet

Für Hersteller, die AM prüfen, ist die Staffelung bemerkenswert: Jahre interner Prototypenarbeit, dann ein eigener Standort, dann ein begrenztes erstes Sortiment individueller Titanteile. Stückzahlen, Teilekosten und Qualifizierungswege werden nicht genannt, einen Business Case lässt die Mitteilung daher nicht ableiten. Für kleinere EU-Unternehmen liegt die Lehre in der Reihenfolge: zuerst Prozesswissen im Haus aufbauen, dann Kapital binden und mit geringen Stückzahlen hochwertiger Teile starten, wo die AM-Wirtschaftlichkeit am ehesten tragfähig ist.

Häufige Fragen

Wie viel investiert Callaway in den 3D-Druck?

Callaway Golf kündigte 15 Millionen Dollar für eine neue Anlage für additive Fertigung in Fort Worth, Texas, an.

Wann druckt Callaway in Fort Worth Serienteile?

Die Anlage soll Mitte 2027 starten und ab 2028 einen Teil des US-Produktbedarfs liefern, zunächst individuelle Titanprodukte.

Welcher Werkstoff steht im Mittelpunkt?

Die Mitteilung nennt Titan für Entwicklung und Fertigung, nennt aber weder Drucker noch Verfahren.

Zu den Originalberichten
  1. PR Newswire manufacturing, 6. Nov. 2026
  2. VoxelMatters, 6. Nov. 2026