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Luftfahrt und Verteidigung

US Navy: Druckbarer Clip soll Submunition für die Kampfmittelbeseitigung sichern

Veröffentlicht 1 QuelleMit KI zusammengefasstEnglish version

Ingenieure der NSWC Corona Division der US Navy haben einen 3D-druckbaren Clip entwickelt, der die Zündteile einer Submunition festsetzt, damit sie sicher gehandhabt werden kann. Kampfmittelräumteams können ihn selbst drucken, statt auf Nachschub zu warten. Der Entwurf erhielt einen NAVSEA-Sicherheitspreis für das Haushaltsjahr 2025, eine vorläufige Patentanmeldung ermöglicht Lizenzfertigung.

Die wichtigsten Fakten
  • Entwickelt bei NSWC Corona Division von Samuel Larter und Darren Mansour
  • NAVSEA Excellence in Safety Award für das Haushaltsjahr 2025
  • Vorläufiges Patent angemeldet, Lizenzfertigung möglich
  • Gedacht für Submunition vom Typ M42 und M46, druckbar durch EOD-Teams

Kontext EOD steht für Kampfmittelbeseitigung, das Aufspüren und Unschädlichmachen nicht explodierter Bomben, Granaten und Submunition.

Was leistet der Clip?

Der Submunition Clip hält die Zündkomponenten einer Submunition fest, sodass sich der Schlagbolzen bei der Beseitigung nicht bewegen kann. Er ist günstig und lässt sich auf gewöhnlichen 3D-Druckern fertigen. Bisher wurde der Schlagbolzen mit Epoxid oder Gips umgossen, was Zeit kostete, teures Material brauchte und die Neutralisierung nicht sicher garantierte.

Wer hat ihn entwickelt und warum wird er gedruckt?

Die Idee stammt von Samuel Larter, einem ehemaligen EOD-Techniker des Marine Corps. Darren Mansour entwarf den Clip, beide gehören zum Close Combat Engineering Team. Mansour wollte, dass die Teams ihn selbst drucken, statt auf eine Lieferkette zu warten; das Modell liegt in einer Online-CAD-Datenbank. Larter räumte M42- und M46-Submunition in Kuwait und Irak, die Räumung dauert weiter an.

Wie geht es weiter?

Das Team erhielt den NAVSEA Excellence in Safety Award für das Haushaltsjahr 2025. Eine vorläufige Patentanmeldung ermöglicht die Lizenzvergabe an Hersteller. Larter sieht Potenzial für ähnliche Clips bei Hunderten weiterer Munitionsarten.

Was das bedeutet

Der Fall zeigt ein praktisches Muster für additive Fertigung im Verteidigungsbereich: ein kleines, günstiges Teil, bei dem schnelle Verfügbarkeit wichtiger ist als Werkstoffleistung. Die Verteilung einer CAD-Datei erlaubt Druck bei Bedarf ohne Lieferengpässe. Für europäische Hersteller bleibt offen, wer solche sicherheitskritischen Dateien freigibt, wie Revisionen gesteuert werden und was Lizenzierung für die Qualität bedeutet. Zu Material, Prüfung und Stückzahlen enthält der Bericht keine Angaben.

Häufige Fragen

Wer kann den Submunition Clip drucken?

EOD-Teams können ihn auf eigenen Druckern fertigen, das Modell liegt in einer Online-CAD-Datenbank.

Warum wurde der Clip entwickelt?

Das ältere Verfahren mit Epoxid oder Gips am Schlagbolzen war langsam, teuer und garantierte die Neutralisierung nicht.

Können Unternehmen ihn fertigen?

Eine vorläufige Patentanmeldung beim US-Patentamt ermöglicht die Lizenzvergabe an Unternehmen.

Zu den Originalberichten
  1. VoxelMatters, 8. Nov. 2026