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Elegoo M1 Ultra im Test: gute Scans, aber mehrere Durchgänge und starker PC nötig

Veröffentlicht 2 QuellenMit KI zusammengefasstEnglish version
Elegoo M1 Ultra im Test: gute Scans, aber mehrere Durchgänge und starker PC nötig
Bild: Inframotion 3D

Ein Praxistest von Tom's Hardware bewertet den Elegoo M1 Ultra, den ersten 3D-Scanner des Unternehmens, als gelungenen Einstieg mit für den Preis ungewöhnlichem Funktionsumfang. Die Modellqualität reichte an die besten bisher getesteten Scanner heran, glänzende und dunkle Objekte erforderten jedoch mehrere Scans, und die Software braucht einen leistungsfähigen Rechner.

Die wichtigsten Fakten
  • Fünf Scanmodi: vier Blaulaser-Modi plus NIR-Streifenlicht
  • Angegebene Genauigkeit bis 0,02 mm; 511 g mit Akku
  • Empfohlener PC: 32 GB RAM, RTX 4060 oder besser; 8 GB RAM reichten nicht
  • Testpreis 1.599 US-Dollar bei Elegoo; Datentabelle nennt 1.699 US-Dollar

Kontext NIR-Streifenlichtscanner (Nahinfrarot) projizieren ein unsichtbares Lichtmuster und werten dessen Verzerrung mit zwei Kameras aus, was beim Scannen im Freien oder bei hartem Licht hilft.

Was bietet der M1 Ultra?

Der M1 Ultra ist Elegoos erster 3D-Scanner. Er bietet fünf Scanmodi: vier Blaulaser-Modi (34 Kreuzlinien für Tempo, 7 Parallellinien für Details, eine Einzellinie für tiefe Bohrungen und ein markerloser Modus) sowie einen binokularen NIR-Streifenlichtmodus. Die angegebene Genauigkeit liegt bei bis zu 0,02 mm im Lasermodus und bis zu 0,05 mm pro Meter im NIR-Modus. Ein 3-Zoll-Farbtouchscreen dient zum Einstellen und Starten von Scans, ein Ersatzakku liegt bei. Das Gerät wiegt mit Akku 511 g.

Wie schnitt er im Test ab?

Der Tester fand die Ergebnisse vergleichbar mit allen bisher getesteten Scannern, doch der Weg dorthin erforderte zusätzlichen Aufwand. Ein Bürstenmotor mit glänzenden Flächen brauchte mehrere Scans, die automatische Ausrichtung scheiterte an der Geometrie, sodass manuell mit Markern ausgerichtet wurde. Eine Büste als Testmodell benötigte drei Scans. Im NIR-Modus gelang ein Stoffalligator in zwei Durchgängen mit präziser Farbzuordnung, während bei einem schwarzen Stofftier Löcher an Mähne und Schweif blieben, da das Licht absorbiert wurde. Exportierte STL-Dateien ließen sich in Tinkercad mit korrekter Größe und Lochlage nutzen.

Welchen Rechner braucht er?

Der Scanner arbeitet nicht eigenständig und wird per USB-C oder WLAN mit PC oder Mac verbunden. Die Software ElegooScan, die CrealityScan ähnelt, war auf einem Laptop mit 8 GB RAM nicht nutzbar. Elegoo empfiehlt Windows 10/11, Intel Core i7 (13. Gen) oder besser, RTX 4060 mit 8 GB VRAM und mindestens 32 GB RAM; für den Mac macOS 14 mit Apple M4 und 32 GB. Das Minimum liegt bei 16 GB RAM. Ein Drehteller ist nicht enthalten, wohl aber Hartschalenkoffer, Kalibrierplatte, NIR-Filter und USB-C-Kabel.

Was kostet er?

Der Test nennt einen aktuellen Preis von 1.599 US-Dollar bei Elegoo, die Spezifikationstabelle führt 1.699 US-Dollar. Als Erscheinungsdatum wird der 29. Oktober 2026 angegeben. Der Tester merkt an, dass meist zusätzlich ein CAD-Programm oder andere Konstruktionswerkzeuge nötig sind, um aus Scans fertige Modelle zu machen.

Was das bedeutet

Für kleine Fertiger zeigt ein Scanner in dieser Preisklasse, wie niedrig die Einstiegshürde für Reverse Engineering und Bauteilprüfung geworden ist. Der Test macht aber auch versteckte Kosten sichtbar: eine Workstation mit 32 GB RAM und leistungsfähiger Grafikkarte, zusätzliche Scandurchgänge, manuelle Ausrichtung und CAD-Nacharbeit, bevor aus einem Scan ein brauchbares Modell wird. Es handelt sich um einen Test der Desktop-Klasse, nicht um eine Validierung für die Messtechnik, daher müsste die angegebene Genauigkeit an den Toleranzen der realen Bauteile geprüft werden. Der Beitrag setzt die frühere Meldung zur Markteinführung des Scanners fort.

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Häufige Fragen

Funktioniert der Elegoo M1 Ultra ohne Computer?

Nein. Er muss per USB-C-Kabel oder WLAN mit einem PC oder Mac verbunden werden, und die Software braucht laut Tester einen leistungsfähigen Rechner. Ein Laptop mit 8 GB RAM reichte nicht.

Welche Schwächen zeigte der Test?

Der Scanner brauchte oft zwei bis drei Scans pro Objekt, hatte Probleme mit glänzenden Teilen und hinterließ Löcher auf sehr dunklen Oberflächen. Ein Drehteller gehört nicht zum Lieferumfang.

Was kostet der M1 Ultra?

Der Test nennt 1.599 US-Dollar bei Elegoo, die Spezifikationstabelle führt 1.699 US-Dollar. Das Erscheinungsdatum wird mit 29. Oktober 2026 angegeben.

Zu den Originalberichten
  1. Inframotion 3D, 6. Nov. 2026
  2. Tom's Hardware 3D printing, 6. Nov. 2026