Desktop-3D-Druck3DMakerpro bringt Owl-LiDAR-Scanner ab 1.499 US-Dollar auf den Markt
3DMakerpro stellt mit dem Owl einen stationären LiDAR-Scanner vor, der Punktwolken und Panoramabilder in einem Durchgang erfasst und per iPad gesteuert wird. Er richtet sich an Architektur und Innenarchitektur, wo Smartphone-LiDAR nicht reicht, ein professioneller Terrestrik-Scanner aber zu teuer ist. Die Einführungspreise beginnen bei 1.499 US-Dollar, die Praxisgenauigkeit ist noch nicht überprüft.
Die wichtigsten Fakten- Angegeben: 5 mm Genauigkeit auf 10 m, Scanradius bis 60 m
- 192.000 Punkte pro Sekunde, Sichtfeld 360° mal 280°
- Drei Varianten: Standard, Premium, Luxury, ab 1.499 US-Dollar zum Start
- Export als PLY, E57, OBJ und PNG
Kontext LiDAR-Scanner messen Entfernungen mit Laserpulsen und erzeugen eine Punktwolke, eine Menge von 3D-Koordinaten, die Oberflächen beschreibt.
Womit scannt der Owl?
3DMakerpro nennt 192.000 Punkte pro Sekunde, einen vollen horizontalen Schwenk und 280° vertikales Sichtfeld. Die angegebene Genauigkeit liegt bei 5 mm auf 10 m, der Arbeitsradius bei 60 m, die maximale Reichweite bei 120 m. Die Farbe liefert eine Dreikamera-Anordnung mit HDR, gedacht für gemischte Lichtverhältnisse im Innenraum. Das Gerät wiegt 1,6 kg, nutzt einen Klasse-1-Laser mit 905 nm und läuft etwa zwei Stunden mit einer Akkuladung.
Welche Software gehört dazu?
RayStudio ist kostenlos und bearbeitet Punktwolken und Panoramen nach. RayCraft ist kostenpflichtig und extrahiert Gebäudestrukturdaten für die Cloud-Bearbeitung. JimuMeta dient für Online-Präsentationen, Grundrissbearbeitung und Export. 3DMakerpro bewirbt eine KI-Grundrissextraktion per Klick. Die Steuerung erfordert ein iPad mit M1-Chip oder neuer.
Was kosten die Varianten?
Standard kostet 2.599 US-Dollar, Premium 2.799 mit Stativ, Zubehör, zwei Powerbanks und Koffer, Luxury 3.999 mit Fünfkamera-Scanner. Ab dem 3. November kosten die ersten 100 Geräte je Variante 30 Tage lang 1.499, 1.699 und 2.499 US-Dollar. Die allgemeinen Startpreise betragen 1.599, 1.799 und 2.599 US-Dollar.
Was das bedeutet
Für kleine und mittlere Unternehmen könnte ein Scanner dieser Preisklasse die Bestandsaufnahme von Gebäuden zur internen Aufgabe machen statt sie auszulagern. Entscheidend ist, ob die angegebenen 5 mm Genauigkeit im Alltag halten, was laut Quelle erst nach Auslieferung klar wird. Hinzu kommen die iPad-Voraussetzung, die kostenpflichtige RayCraft-Lizenz und der Schulungsaufwand. Der Bezug zur additiven Fertigung ist indirekt: Scans dienen Reverse Engineering und großformatigen Bauprojekten.
Häufige Fragen
Wie genau ist der 3DMakerpro Owl?
Der Hersteller gibt 5 mm auf 10 m an. Die Praxisleistung zeigt sich erst nach Auslieferung der Geräte.
Was kostet der Owl?
Die allgemeinen Startpreise betragen 1.599, 1.799 und 2.599 US-Dollar. Die ersten 100 Geräte je Variante kosten im 30-Tage-Zeitraum ab 3. November 1.499, 1.699 und 2.499 US-Dollar.
Was braucht man zum Betrieb?
Ein iPad mit M1-Chip oder neuer. Ausgabeformate sind PLY, E57, OBJ und PNG.