Admatec Additive Solutions hat mit dem Admaflex Discovery ein Desktop-System für den 3D-Druck technischer Keramik vorgestellt. Es richtet sich an Einsteiger in die additive Fertigung von Keramik, vor allem an Hochschulen und Forschungseinrichtungen, laut Hersteller aber auch an die Industrie. Der Preis liegt bei 92.500 US-Dollar.
Creatz3D aus Singapur hat 600 Sätze gedruckter Hubstifte aus Aluminiumoxid an eine große Halbleiter-Foundry geliefert, nachdem die Teile die Produktionsqualifizierung für CVD-Kammern bestanden haben. Gefertigt wurde auf Keramikmaschinen von 3DCERAM SINTO, der gesamte Zyklus dauerte sechs Wochen. Das Beispiel zeigt, wie die additive Fertigung von Keramik vom Prototyp in die qualifizierte Serienlieferung wechselt.
Lithoz zeigt auf der Formnext ein Performance Pack für die CeraFab System S65 und S65 Medical. Das Nachrüstpaket nutzt ein 4K-Projektionssystem, hebt die Auflösung von 40 auf 25 µm und die Lichtintensität von 60 auf rund 120 mW/cm². Es zielt auf feinere Strukturen und dunkle Keramiken, die sich mit lichtbasierter Aushärtung schwer verarbeiten lassen.