Biocompatibility is not a property of a material, but an evaluation of a finished medical device for a specific contact and duration. ISO 10993, titanium versus PEEK, complication data and what to ask before anything goes into the body.
In at least ten industries, 3D printed parts go into end products in series from thousands to millions of units a year. Only confirmed examples, with sources, and rumors kept clearly apart.
Custom-made, patient-matched or adaptable? How the EU, UK, Switzerland, Serbia, Bosnia and Herzegovina, USA, Canada, Brazil, China, Japan and Australia regulate 3D printed implants, and why biocompatibility is always shown on the finished device.
Forschende stellen ScaffoldForge vor, ein generatives KI-Modell, das aus Zielwerten für die Knochenstruktur in etwa 12 Sekunden eine vollständige Gerüstgeometrie erzeugt. Die Topologieoptimierung braucht dafür rund 8.400 Sekunden. Alle Ergebnisse stammen aus Simulationen, gedruckt oder getestet wurde noch nichts.
3D Systems hat der gemeinnützigen Organisation Remote Area Medical (RAM) einen MultiJet-Drucker vom Typ NextDent 300 überlassen. RAM will damit mehr individuell passende Prothesen herstellen und unentgeltlich an Menschen abgeben, die kaum Zugang zu zahnärztlicher Behandlung haben. Laut Bericht steht das Gerät bereits am Standort Knoxville in Tennessee und ist in Betrieb.
Materialise meldet für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 67,7 Millionen Euro, ein Plus von 2,1 Prozent, bereinigt um die verkauften Geschäfte RapidFit und Eyewear sind es 4,9 Prozent. Die Medizinsparte trieb das Wachstum, die Serienfertigung legte zu, doch der Nettogewinn sank auf 1,38 Millionen Euro, da F&E-Ausgaben stiegen und die Software schwächelte. Die Jahresprognose bleibt unverändert.
Lithoz zeigt auf der Formnext ein Performance Pack für die CeraFab System S65 und S65 Medical. Das Nachrüstpaket nutzt ein 4K-Projektionssystem, hebt die Auflösung von 40 auf 25 µm und die Lichtintensität von 60 auf rund 120 mW/cm². Es zielt auf feinere Strukturen und dunkle Keramiken, die sich mit lichtbasierter Aushärtung schwer verarbeiten lassen.
Align Technology hat in den USA einen Pilotversuch mit dem Invisalign Sports Guard gestartet, einem individuellen Mundschutz, der direkt aus einem iTero-Scan gedruckt wird statt über ein gedrucktes Modell. Im dritten Quartal 2026 erzielte das Unternehmen 1,015 Mrd. Dollar Umsatz, ein Plus von 1,9 %. Ab 31. Dezember übernimmt Jennifer L. Davis als CEO von Joe Hogan. Der Schritt weitet den Direktdruck über die Kieferorthopädie hinaus aus.
Cairn Surgical hat Daten aus einer internationalen Klinikstudie zu seinem Breast Cancer Locator vorgelegt. Das System koppelt Magnetresonanztomografie mit einer auf den einzelnen Patienten zugeschnittenen, gedruckten Schablone für brusterhaltende Operationen. Damit soll sich die Ausdehnung nicht tastbarer Tumoren im OP genauer bestimmen lassen als mit der bisher üblichen Drahtmarkierung. Der Bericht beschreibt zudem die Lagerung der Brust in Rückenlage, der Quelltext bricht an dieser Stelle jedoch ab, weitere technische Angaben liegen nicht vor. Für Hersteller von Medizinprodukten und Kliniken ist die Studie ein Hinweis auf den klinischen Nutzen patientenspezifischer additiver Fertigung.
Forschende mehrerer europäischer und britischer Einrichtungen haben ein 3D-gedrucktes Silikonimplantat für das Gehirn vorgestellt. Das Gerät liegt auf der Hirnoberfläche, kühlt eine kleine Region und zeichnet gleichzeitig deren elektrische Signale auf. In Versuchen an Ratten unterdrückte das Implantat krampfartige Aktivität. Ziel der Arbeit ist Epilepsie, die sich nicht medikamentös behandeln lässt. Weitere Angaben zur Probenzahl, zum Druckverfahren und zu den nächsten Schritten liegen in den Berichten nicht vor. Für die additive Fertigung zeigt der Fall weiche Silikonbauteile als funktionale Medizinprodukte, die Kühlung und Sensorik vereinen.
3Dnatives, HP Additive Manufacturing Solutions und der HP-Partner Druckerfachmann veranstalten am Dienstag, 27. Oktober, von 10:00 bis 11:00 Uhr ein Webinar. Es geht um den industriellen MJF-Druck in der Orthopädietechnik und darum, wie sich patientenspezifische Versorgung beschleunigen lässt. Die Veranstalter richten sich an Unternehmen, für die Platzbedarf, Budget oder manueller Aufwand bislang Hürden waren.
3Dnatives hat eine Infografik zum 3D-Druck in der Medizin veröffentlicht. Da kein Patient dem anderen gleicht, ermöglicht der Druck Lösungen, die auf den Einzelnen zugeschnitten sind. Die Übersicht trennt in Kliniken bereits übliche Anwendungen wie Zahnkronen und individuelle Implantate von neueren wie Augenprothesen und Bioprinting.
ENCAJA, ein System zur Herstellung von Prothesenschäften, hat laut 3Dnatives einen James Dyson Award gewonnen. Der internationale Wettbewerb richtet sich an junge Konstrukteure: Teilnehmen können Studierende und Absolventen, die ein reales Problem lösen sollen. Der Bericht liefert nur eine Einleitung, daher bleiben Details zum System und zum Fertigungsverfahren offen.
UltiMaker hat eine Kundengeschichte über Bioactivx veröffentlicht, das Produkte zur Wundversorgung per 3D-Druck bei Bedarf herstellt. Die bisher vorliegende Meldung enthält nur die Überschrift und einen kurzen Teaser, Angaben zu Materialien, eingesetzten Druckern und Ergebnissen liegen daher nicht vor. Sie verweist auf einen medizinischen Anwendungsfall für den 3D-Druck.
Stratasys und die gemeinnützige Forschungseinrichtung Limbitless Solutions an der University of Central Florida haben ihre seit 2014 bestehende Zusammenarbeit ausgeweitet. Stratasys spendete einen Certified-Pre-Owned-Drucker F370, Schwerpunkte sind Nachhaltigkeit, Ausbildung und der Zugang von Kindern zu 3D-gedruckten Prothesen. Nach Angaben beider Partner sind bereits Hunderte Geräte bei Kindern im Einsatz.