AddiWire

Nachrichten zur additiven Fertigung und europäische Preise, mit unabhängigem Expertenkommentar

Desktop 3D-Druck

Prusa CORE One L+ mit Düsenwischer und feineren Riemen, Preis bleibt 1.999 Dollar

Veröffentlicht 1 QuelleEnglish version
Prusa CORE One L+ mit Düsenwischer und feineren Riemen, Preis bleibt 1.999 Dollar
Bild: Tom's Hardware

Prusa Research hat den großformatigen CORE One L als CORE One L+ überarbeitet: mit Silikon-Düsenwischer, GT1.5-Riemen und Werkskalibrierung. Ein Test von Tom's Hardware nach über 1000 Betriebsstunden lobt die Lösung für Fehler beim Düsenabwischen, kritisiert aber die unveränderte 290-°C-Grenze des Hotends. Der Preis bleibt bei 1.999 Dollar, das Gerät gibt es nur fertig montiert.

Die wichtigsten Fakten
  • Preis bleibt bei 1.999 Dollar, nur fertig montiert erhältlich
  • Bauvolumen beträgt 300 x 300 x 330 mm
  • Hotend-Grenze bleibt 290 °C; optionales HT-Hotend erreicht 400 °C für 199 Dollar
  • INDX-Umbausatz kostet 799 Dollar für vier, 1.079 Dollar für acht Werkzeuge

Was ändert sich vom CORE One L zum L+?

Die wichtigste Änderung ist eine Silikonbürste, die die Düse abwischt. Frühere Prusa-Maschinen reinigten die Düse vor dem Bed Leveling durch Antippen des Druckbetts, wobei kleine Filamentpunkte auf der Platte blieben. Bei nachlaufenden Hochtemperaturfilamenten schlug das Abwischen häufiger fehl, und der Drucker schaltete dann die Betttheizung ab, bis jemand eingriff. Laut Tester macht die Bürste die Maschine für unbeaufsichtigten Druck verlässlich.

Der L+ erhält außerdem GT1.5-Riemen und Antriebsräder mit engerer Zahnteilung, die laut Test zu glatteren Oberflächen beitragen. Die Maschine wird ab Werk kalibriert, sodass der erste Druck etwa fünf Minuten nach dem Auspacken startet. Sie wird nur fertig montiert verkauft, einen Bausatz gibt es nicht.

Wie schlägt sich der Drucker im Dauereinsatz?

Der Tester betrieb den Vorgänger CORE One L über 1000 Stunden und druckte abrasive Carbon- und Glasfaserfilamente ohne Probleme. Das Bauvolumen beträgt 300 x 300 x 330 mm, der Rahmen ist aus Metall, die Kammer beheizt. Das Bett ist eine dicke Aluminiumplatte, die automatisch zwischen 110 V und 220 V wechselt. Neben der montierten CHT-Messingdüse liegt eine gehärtete Stahldüse bei. Die Maschine lässt sich auch komplett offline betreiben, was laut Test für Unternehmen und Behörden mit strengen Datenvorgaben nützlich ist.

Welche Grenzen und Optionen gibt es?

Das Hotend erreicht weiterhin nur 290 °C, weniger als die in dieser Klasse üblichen 300 °C und weniger als beim Bambu H2S mit 350 °C und beim Qidi XPlus 5 mit 370 °C. Prusa bietet ein optionales HT-Hotend bis 400 °C für 199 Dollar an, das zum Testzeitpunkt aber nicht lieferbar war. Ein optionales Filtermodul mit HEPA- und Aktivkohlefiltern ist erhältlich und lässt sich an eine Lüftungsanlage anschließen. Der L+ ist zudem mit dem Umbausatz Prusa INDX kompatibel, der für vier Werkzeuge 799 Dollar und für acht 1.079 Dollar kostet.

Was das bedeutet

Für kleine Fertiger, die FDM im Desktop-Format für Vorrichtungen, Lehren und Kleinserien nutzen, zielt das Update auf ein praktisches Problem: Zuverlässigkeit im unbeaufsichtigten Betrieb mit abrasiven und Hochtemperaturfilamenten, nicht auf neue Fähigkeiten. Der unveränderte Preis und die Offline-Option sind für Standorte mit Datenvorgaben relevant. Die 290-°C-Grenze schließt höher schmelzende Polymere ohne das separate HT-Hotend weiterhin aus, der Materialbedarf sollte daher zuerst geprüft werden. Das setzt die jüngste Berichterstattung über Prusas 400-°C-Hotend für die CORE-One-Reihe fort.

Bisher auf AddiWire

Häufige Fragen

Was ist am Prusa CORE One L+ neu?

Er erhält einen Silikon-Düsenwischer, GT1.5-Riemen mit Antriebsrädern engerer Zahnteilung und eine Werkskalibrierung. Der Preis bleibt bei 1.999 Dollar.

Kann der CORE One L+ Hochtemperaturmaterialien drucken?

Das Standard-Hotend ist auf 290 °C begrenzt. Ein optionales HT-Hotend bis 400 °C ist für 199 Dollar gelistet, war zum Zeitpunkt des Tests aber nicht lieferbar.

Ist der CORE One L+ mit Prusa INDX kompatibel?

Ja. Prusa hat die Kompatibilität mit dem INDX-Umbausatz angekündigt, der für vier Werkzeuge 799 Dollar und für acht 1.079 Dollar kostet.

Zu den Originalberichten
  1. Tom's Hardware 3D printing, 18. Sept. 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus den verlinkten Berichten erstellt, unter der redaktionellen Verantwortung von Svetozar Kolesar.