Worum geht es im Projekt MOONRISE?
Im Projekt MOONRISE wollen Forschende einen Laser zum Mond bringen und dort Regolith aufschmelzen, um Straßen und Landeplätze herzustellen. Der erste Flug ist gebucht. Vorher muss das Verfahren im Labor im kleinen Maßstab entwickelt werden.
Wie sieht der Laboraufbau aus?
Die Versuchsanlage am LZH besteht aus einer Vakuumkammer mit einer Schale Simulat, einem Massenspektrometer zur Analyse der Prozessemissionen und einem Laser, der das Simulat aufschmilzt. Die Versuche sollen zeigen, wie sich Mondbedingungen wie Temperatur, Atmosphäre und Regolith-Zusammensetzung auf der Erde nachbilden lassen und wie sich Abweichungen auswirken. Die Ergebnisse fließen in eine Prozessstrategie für die echte Mission.
Was würden Studierende tun?
Zu den Aufgaben zählen Vorbereitung und Durchführung von Laborversuchen, Datenauswertung mit Excel und Python, Porositätsanalyse per Bildverarbeitung sowie Pflege und Verbesserung des Aufbaus. Themen für wissenschaftliche Arbeiten, etwa komplette Prozessstudien oder die Weiterentwicklung des Aufbaus, werden im persönlichen Gespräch vorgestellt. Grundwissen in laserbasierter additiver Fertigung ist wünschenswert, ebenso gute Deutschkenntnisse. Die Stelle gehört zur Gruppe Additive Fertigung Metalle (Stellen-ID 73317).