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Wirtschaft

Formlabs Form Studio 1 für 669 Dollar: Kommentar sieht Abwehrzug gegen China

Veröffentlicht 1 QuelleMit KI zusammengefasstEnglish version

Ein Kommentar auf 3DPrint.com deutet den 669 Dollar teuren Resin-Drucker Form Studio 1 als defensive "Feuerschneise" von Formlabs. Chinesische Desktop-Hersteller wie Phrozen und Elegoo sollen so am Aufstieg in Formlabs' Segment gehindert werden. Den größeren Gewinn sieht der Autor im Harzverkauf an den breiten Desktop-Markt und nennt das kommende Jahr entscheidend für einen möglichen Börsengang.

Die wichtigsten Fakten
  • Der Form Studio 1 kostet 669 Dollar, seine Harze 29 Dollar pro Liter
  • Der X1 von Formlabs startet bei etwa 84.999 Dollar, ein Fuse bei rund 24.000 Dollar
  • Formlabs fertigt alle Hardware in China und eröffnete 2025 einen F&E-Standort in Shenzhen
  • Creality ist mit etwa 1,5 Milliarden Dollar Marktwert börsennotiert

Kontext Eine Feuerschneise ist ein von Brennstoff befreiter Streifen, mit dem Waldbrandbekämpfer ein Feuer bremsen; der Autor nutzt das Bild für ein günstiges Produkt, das Wettbewerber ausbremst.

Warum bringt Formlabs einen Drucker für 669 Dollar?

Der Kommentar beschreibt Formlabs als das Unternehmen, das professionellen Harzdruck zugänglich gemacht hat, mit einem abgeschotteten, gut kontrollierten System. Die Harzdrucker kosteten bisher 2.500 bis 16.000 Dollar, ein Fuse-Pulversystem 24.000 Dollar, der neue X1 startet bei etwa 84.999 Dollar. Der Form Studio 1 für 669 Dollar ist ein deutlicher Bruch. Der Autor sieht ihn knapp über dem oberen Ende der Desktop-Systeme von Phrozen und Elegoo, damit diese nicht in Formlabs' Segment vorrücken.

Welche Rolle spielt China?

Laut Autor fertigt Formlabs alle Hardware über mehrere Partner in China, hat mit Concorde einen chinesischen Investor und eröffnete 2025 einen F&E-Standort in Shenzhen. Dieses Team entwickelte den Form Studio 1. Genannt werden finanzstarke Konkurrenten: das börsennotierte Creality mit 1,5 Milliarden Dollar Marktwert bei rund 500 Millionen Dollar Umsatz, Bambu Lab mit über einer Milliarde Dollar Umsatz und eine Runde von 70 Millionen Dollar für Elegoo. Der Autor folgert, dass Formlabs, obwohl US-Firma, wohl in China an die Börse gehen würde.

Wo liegt der eigentliche Gewinn?

Der Autor erwartet, dass weniger der Drucker als das Harz zählt. Zahnärzte kaufen oft den billigsten Drucker, setzen aber auf Premiumharze wie von Bego. Formlabs verkauft Harz für den neuen Drucker für 29 Dollar pro Liter und könnte ein großer Lieferant für den Desktop-Markt werden. Als Risiken nennt er Überdehnung durch Form Studio 1 und den komplexen X1-Rollout sowie den Zwang, Wachstum zu zeigen, damit ein Börsengang möglich wird.

Was das bedeutet

Dies ist ein Meinungsbeitrag, kein Produkttest, und sagt wenig über die Leistung des Druckers. Für europäische Fertiger heißt das praktisch: Der Einstieg in den Harzdruck wird von mehreren Seiten günstiger, was Kosten für Vorrichtungen, Prototypen sowie Dental- oder Schmuckanwendungen senken kann. Harzqualität und Sicherheitsdokumentation bleiben wichtiger als der Maschinenpreis, und Desktop-Harze unterscheiden sich stark. Spekulationen zu Börsengang und Strategie sind unbestätigt.

Häufige Fragen

Was ist der Form Studio 1?

Ein neuer Vat-Polymerisations-Drucker von Formlabs für 669 Dollar, deutlich unter der bisherigen Harzspanne von 2.500 bis 16.000 Dollar.

Warum nennt der Autor ihn eine Feuerschneise?

Er sieht darin ein Mittel, chinesische Desktop-Hersteller wie Phrozen und Elegoo am Aufstieg in Formlabs' teureres Segment zu hindern.

Plant Formlabs einen Börsengang?

Der Artikel spekuliert nur, Formlabs sei reif dafür, und nennt das nächste Jahr als entscheidend. Eine Ankündigung wird nicht berichtet.

Zu den Originalberichten
  1. 3DPrint.com, 4. Nov. 2026