Was zeigt Creality in Frankfurt?
Hauptprodukt ist der K3. Sein KliTek-System hält vier Filamente in getrennten Kanälen geladen und wechselt in etwa 5 Sekunden zwischen leichten Düsenmodulen. Creality nennt bis zu 80 % kürzere Druckzeiten und bis zu 85 % weniger Materialabfall gegenüber Multicolor-Druck mit einer Düse. Die vier Düsen können unterschiedlich groß sein, mit optionalem Zubehör von 0,2 bis 0,8 mm. Bauraum 260 x 260 x 260 mm, Geschwindigkeit bis 500 mm/s, Hotend 300 Grad C. Die Vorbestellung in den USA startete am 13. Oktober zu 849 Dollar, Europa folgt im Dezember 2026.
Der SPARKX i8 nutzt QuarTeks, ein Vierfarbsystem für schnelleren Farbwechsel bei weniger Filamentabfall. Der Ender-3 V3 Mega hat einen Bauraum von 420 x 420 x 420 mm und einen Sprite-2-Extruder für TPU mit 85A bis 95A. Er kam am 15. Oktober als Kombi mit der Multicolor-Einheit CFS Nano auf den Markt, für 669 Dollar in den USA und 699 Euro in Europa.
Wie funktioniert das Desktop-Recyclingsystem?
Der Shredder R1 zerkleinert Filamentreste, Fehldrucke, Stützstrukturen und Spülabfall aus Multicolor-Systemen zu Granulat. Der Filament Maker M1 schmilzt und extrudiert das Granulat und wickelt neues Filament auf Spulen. Es ist Crealitys erstes Desktop-System dieser Art. Laut Quelle scheiterten frühere Start-ups beim Recycling zu Hause meist an Kosten und Filamentqualität, der Erfolg hängt also von Preis und Alltagstauglichkeit ab. Einen Preis nannte die Quelle nicht.
Wer ist Creality heute?
Das 2014 in Shenzhen gegründete Unternehmen meldet mehr als 6 Millionen ausgelieferte Drucker in über 140 Länder und Regionen sowie 957 Patente (Stand Mai 2026). Am 29. Mai 2026 erfolgte der Börsengang am Main Board der Hongkonger Börse. Zum Portfolio gehören Piocreat-FFF-Industriedrucker wie der Pelletdrucker G5Ultra, der SLA300 Pro, Scanner, Lasergravierer und Software wie Creality Cloud und MakeNow. Creality stellt in Halle 12.1, Stand D01 aus.