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Desktop-3D-Druck

Creality K3 im Test: Vier-Werkzeug-Drucker läuft zuverlässig, bringt aber wenig Neues

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Creality K3 im Test: Vier-Werkzeug-Drucker läuft zuverlässig, bringt aber wenig Neues
Bild: Tom's Hardware

Tom's Hardware hat den Creality K3 getestet, einen FDM-Desktopdrucker mit vierfachem Werkzeugwechsler namens KliTek, vorbestellbar für 849 US-Dollar. Der Tester berichtet von zuverlässigen Werkzeugwechseln und ohne Fehldrucke, kritisiert aber zu große Spulenhalter und einen noch fehlenden Deckel für Hochtemperaturfilamente. Sein Fazit: Creality folgt dem Trend zum Werkzeugwechsler, ohne etwas Neues zu bieten.

Die wichtigsten Fakten
  • Vier Werkzeuge mit Keramikheizern und gehärteten Stahleinsätzen, gemischte Düsengrößen möglich
  • Bauraum 260 x 260 x 260 mm, 849 US-Dollar in der Vorbestellung, Versand ab 2. Nov. 2026
  • 37 Sensoren, davon 12 für den Düsenwechsel; im Test keine Fehldrucke
  • Deckel für Hochtemperatur beim Test nicht fertig, soll mit TPU-Kit kommen

Was der K3 bietet

Der K3 hat vier Werkzeuge, jedes mit eigenem Keramikheizer, einer Düse mit gehärtetem Stahleinsatz und separatem Filamentweg. Das KliTek-System erlaubt unterschiedliche Düsengrößen und Materialien in einem Druck, was der Tester jedoch weniger praxistauglich fand, als es klingt. Für mehrfarbige Drucke nutzt der Drucker weiterhin einen Reinigungsturm, verschwendet laut Tester aber deutlich weniger Filament als AMS-artige Farbsysteme. Die Farbmischung in Creality Print, die dünne Schichten stapelt und so den optischen Eindruck neuer Farben erzeugt, folgt dem Ansatz von Snapmakers quelloffenem Full Spectrum.

Der Rest der Maschine entspricht dem K2: Metallrahmen mit weißer Kunststoffverkleidung, Glastür, Core-XY-Kinematik und 4-Zoll-Touchscreen. Der Bauraum beträgt 260 x 260 x 260 mm, gefüllte Filamente werden bis 300 °C unterstützt.

Testergebnisse und Kritik

Laut Tester hat der Werkzeugwechsler nie ein Werkzeug fallen lassen oder verlegt, und es gab keinen einzigen Fehldruck, auch bei höheren Geschwindigkeiten. Creality hat 37 Sensoren verbaut, 12 davon für den Werkzeugwechsel. Eine KI-Kamera prüft Druckplatte, Fremdkörper und Spaghetti-Fehler und lieferte keine Fehlalarme. Die Bettnivellierung läuft automatisch und lässt sich vor jedem Druck wiederholen.

Kritik gilt den seitlichen Spulenhaltern, die für viele Pappspulen etwa von Prusa zu groß sind. Spulen von Polymaker und Bambu passen. Das offene Gehäuse macht den Drucker laut, und der für Hochtemperaturfilamente nötige Deckel war nicht verfügbar. Creality will ihn mit einem TPU-Kit liefern, das das CFS Nano durch ein CFS Flex ersetzt und Trockenboxen sowie eine Hochfluss-Düse ergänzt. Dem Slicer Creality Print 7.3 fehlte beim Test eine Schaltfläche zur Filamentzuordnung für den K3. Der Preis liegt in der Vorbestellung bei 849 US-Dollar, und der Tester sieht im dichten Feld der Werkzeugwechsler nichts Neues.

Was das bedeutet

Für industrielle Anwender ist dies ein Verbrauchertest mit begrenzter Relevanz. Er zeigt, dass Multi-Tool-FDM mit geringem Ausschuss in die Klasse unter 1.000 US-Dollar vordringt, was für Vorrichtungen, Lehren und Prototypen in kleinen Betrieben interessant sein kann. Zu Qualifizierung, Materialrückverfolgbarkeit oder Prozessvalidierung sagt der Test nichts, und das offene Gehäuse begrenzt technische Werkstoffe, bis der Deckel erscheint. Jeder Einsatz jenseits unkritischer Hilfsmittel bräuchte eine eigene Validierung.

Häufige Fragen

Was kostet der Creality K3 und wann wird er geliefert?

Er kostet 849 US-Dollar in der Vorbestellung. Die Vorbestellung startete am 12. Oktober 2026, der Versand beginnt am 2. November 2026.

Kann der Creality K3 Hochtemperaturfilamente drucken?

In der getesteten Ausstattung noch nicht. Dafür braucht er einen Deckel, der beim Test nicht fertig war und mit einem TPU-Kit geliefert werden soll.

Wie unterscheidet sich der K3 von AMS-artigen Farbsystemen?

Er nutzt vier getrennte Werkzeuge statt eines Hotends, braucht daher einen kleineren Reinigungsturm und verschwendet laut Tester deutlich weniger Filament.

Zu den Originalberichten
  1. Tom's Hardware 3D printing, 2. Nov. 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus den verlinkten Berichten erstellt, unter der redaktionellen Verantwortung von Svetozar Kolesar.