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Tate Modern: Acht-Meter-Hörner aus bambusgefülltem Kunststoff im Klanginstallations-Einsatz

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Die Klangkünstlerin Tarek Atoui, genauer der Künstler Tarek Atoui, füllt mit der Hyundai Commission bis zum 11. April 2027 die Turbine Hall der Tate Modern. Fab.Pub druckte gemeinsam mit Mamou-Mani Architects im Großformat Hörner, Plattformen, Türme und Sockel, einige davon acht Meter lang. Die Entwicklung dauerte über 14 Monate, die Teile wurden vor dem Aufbau statisch geprüft.

Die wichtigsten Fakten
  • Zu sehen in der Turbine Hall vom 13. Oktober 2026 bis 11. April 2027
  • Hörner bis zu acht Meter lang, Entwicklung über 14 Monate
  • Ausgangsmaterial: PLA und PETG, mit Bambus compoundiert
  • Webb Yates Engineers führte Last-, Aufhänge- und Verbindungstests durch

Kontext LFAM steht für Large-Format Additive Manufacturing: Roboter- oder Portalsysteme drucken meterGroße Strukturen, meist aus granuliertem Thermoplast.

Welche Druckverfahren kamen zum Einsatz?

Die Bauteile unterscheiden sich stark in Größe und Funktion, daher nutzte Fab.Pub drei Wege. Die Hörner, teils aus mehreren Segmenten, entstanden im großformatigen Roboterdruck. Die Plattformen wurden auf der transportablen Fab.Pub Mobile Factory gefertigt, Türme und Tischsockel auf einer großformatigen Anlage im Delta-Aufbau. Für jede Teileart entwickelte Fab.Pub eigene Werkzeugpfade und Druckeinstellungen.

Warum Bambus, und wie entstand der Farbverlauf?

Fab.Pub testete mehrere Füllstoffe, darunter Kalkstein und Basalt, bevor sich der Künstler für Bambus entschied. Die Faser wurde mit PLA und PETG zu Druckgranulat compoundiert und ergibt eine faserige Oberfläche und warme Farbtöne. Die Farbübergänge entstanden, indem Bediener die Bambusmischung während des Drucks von Hand zugaben, da eine programmierte Mischung zu starr wirkte.

Wie wurde geprüft, und wie klingt die Installation?

Webb Yates Engineers prüfte zentrale Komponenten: Belastung einer gedruckten Plattform, Aufhängung der großen Hörner und die Befestigungsverbindungen. Die Tests stützten das Produktions- und Montagekonzept. Die Installation kombiniert die gedruckten Hörner mit usbekischen Karnai-Hörnern, windbetriebenen Bambus-Shengs, von mechanischen Schlägeln gespielten koreanischen Trommeln und langen Textilien; eigene Software verarbeitet den Klang live. Während der Ausstellung gibt es kostenlose Konzerte mit Ticket.

Was das bedeutet

Für Hersteller zeigt das Projekt, dass sich mit großformatigem Druck mehrere Meter große, tragende Unikate fertigen lassen, wenn Materialcompoundierung, Werkzeugpfadentwicklung und unabhängige Tragwerksprüfung in einen Zeitplan von 14 Monaten eingeplant werden. Die Zuordnung dreier Anlagentypen zu Bauteilgröße und Funktion erinnert daran, dass ein Verfahren selten jede Geometrie abdeckt. Es handelt sich um einen Kunstauftrag, Kosten und Serienfertigung sind daher kein Thema, doch der Nachweisweg ist auf Architektur und Ausstellungsbau übertragbar.

Häufige Fragen

Welche Materialien wurden für die gedruckten Teile verwendet?

Fab.Pub compoundierte Bambus mit PLA und PETG zu Druckgranulat. Die Hörner wurden aus einem PLA-Bambus-Material gedruckt.

Wie wurden die gedruckten Teile geprüft?

Webb Yates Engineers führte Belastungstests an einer gedruckten Plattform, Aufhängungstests an den großen Hörnern und Verbindungstests am Befestigungssystem durch. Alle verliefen laut Bericht erfolgreich.

Wie lange ist die Installation geöffnet?

Sie wurde am 13. Oktober 2026 eröffnet und läuft bis zum 11. April 2027. Der Eintritt ist frei, Konzerte sind kostenlos, erfordern aber ein Ticket.

Zu den Originalberichten
  1. VoxelMatters, 2. Nov. 2026

Diese Zusammenfassung wurde mit Hilfe von KI aus den verlinkten Berichten erstellt, unter der redaktionellen Verantwortung von Svetozar Kolesar.