Tripo AI hat Agentic Canvas veröffentlicht, einen KI-Agenten, der die Nachbearbeitungsschritte eines erzeugten 3D-Modells zu einer visuellen Kette verbindet. Diese lässt sich bearbeiten, speichern und auf viele Objekte erneut anwenden. 3D-Druck gehört neben Spielen, Produktdesign und Film zu den genannten Einsatzfeldern. Ähnliche Agenten gibt es bereits von Hi3D und Meshy.
Meshy Edit von Meshy AI verändert gezielt einzelne Bereiche eines KI-generierten 3D-Modells, ohne den übrigen Teil anzutasten. Nutzer markieren eine Region, tippen die gewünschte Änderung ein und warten etwa eine Minute auf ein überarbeitetes Modell, das im Druck-Workflow von Meshy bleibt und von dort zum Slicer geht. 3Dnatives hat das Werkzeug im eigenen Lab getestet, 3Druck.com sprach mit Johnny Li von Meshy darüber.
FlashForge hat den KI-Generator von Meshy in die Software Flash Studio integriert. Besitzer des Creator 5 können Modelle aus Text oder Bild erzeugen und ohne manuelle Farbeinrichtung drucken. Die Textur wird automatisch den vier Werkzeugköpfen zugeordnet. Der Schritt zeigt, dass Hersteller von Desktopdruckern zunehmend über Software konkurrieren.