Das Berliner Softwareunternehmen Trinckle hat die Beta-Phase seiner Additive App Suite beendet. Sie bündelt mehr als 13 Apps, die druckbare Werkzeuge, Spannmittel und Handhabungshilfen über geführte Eingaben statt manueller Konstruktion erzeugen. Trinckle zeigt die Suite auf der Formnext 2026 in Frankfurt, Halle 12.1, Stand C101.
Die wichtigsten Fakten
Mehr als 13 anwendungsspezifische Design-Apps in einer Suite
Beta beendet, Abos für Einzelnutzer und Teams verfügbar
Formnext 2026: 17. bis 20. November, Frankfurt, Halle 12.1, Stand C101
Trinckle sitzt in Berlin; die paramate-Technologie steuert die Workflows
Kontext Unter Spannmitteln versteht man Vorrichtungen wie Schraubstockbacken, die ein Werkstück bei der Bearbeitung festhalten.
Was erzeugen die Apps?
Jede App deckt eine Aufgabe in der Fertigung ab. Shadow Board erstellt Werkzeugorganizer mit Aussparungen, die der Kontur des jeweiligen Werkzeugs folgen. Drill Guide nimmt ein importiertes Bauteil samt Bohrpositionen und liefert eine Bohrlehre, die sich der Bauteiloberfläche anpasst, auch an gekrümmten Flächen, mit Stiften zur Positionierung und Aufnahmen für Standard-Bohrbuchsen. Clamping Jaws baut Schraubstockbacken passend zu einem bestimmten Werkstück, optional mit weichen Einlagen zum Schutz empfindlicher Oberflächen.
Handhabung, Automation und Oberflächenschutz
Mit Logistics Tray ordnen Nutzer Teile in einer Tray-Größe an und erhalten passende Mulden und Griffaussparungen. Robotic Fingers entwirft Greiferteile für unregelmäßige oder empfindliche Werkstücke. Masking and Protective Plugs erzeugt Abdeckungen für ausgewählte Flächen, Bohrungen und Merkmale, die beim Lackieren oder anderen Beschichtungsschritten sauber bleiben müssen.
Verfügbarkeit und Formnext
Nach der Beta ist die Suite als Abo für Einzelnutzer und Teams erhältlich. Trinckle will weitere Apps ergänzen. Auf der Formnext vom 17. bis 20. November in Frankfurt zeigt das Unternehmen die Software und gedruckte Beispiele wie Shadow Boards und Bohrlehren. Zum Angebot gehört außerdem fixturemate; paramate nennt Trinckle als Technologie hinter den geführten Workflows.
Was das bedeutet
Für kleine und mittlere Fertiger sind gedruckte Vorrichtungen, Bohrlehren und Trays oft der am leichtesten zu begründende AM-Einsatz, da sie kaum Qualifizierung brauchen und langsame zugekaufte oder gefräste Hilfsmittel ersetzen. Der Engpass ist meist die Konstruktionszeit, nicht der Druckerzugang, und genau hier setzen geführte Werkzeuge an. Abopreise nennt die Quelle nicht, die Kosten je Anwendung lassen sich daher noch nicht beurteilen. Passgenauigkeit hängt weiter von Drucker und Material ab; Testdaten liefert die Meldung nicht.
Häufige Fragen
Was ist die Trinckle Additive App Suite?
Eine Softwareplattform mit mehr als 13 Apps, die jeweils ein druckbares Design für eine bestimmte Fertigungsaufgabe erzeugen, etwa Bohrlehren, Spannbacken oder Werkzeugorganizer.
Ist die Suite schon verfügbar?
Ja. Sie hat die Beta-Phase verlassen und wird als Abo für Einzelnutzer und Teams angeboten.
Wo lässt sie sich ansehen?
Auf der Formnext 2026, 17. bis 20. November in Frankfurt, Halle 12.1, Stand C101.