Wo war 3D-Druck auf der Messe zu sehen?
Laut VoxelMatters fand sich 3D-Druck in fast jeder Halle, aber selten als Hauptattraktion. Er war schlicht die Methode, mit der Gehäuse, Halterungen, Prototypen, Modelle und Spielzeug entstanden waren. Beispiele waren der P3dalò v2.0 von Andrea Cincottis Firma, ein drei Meter großer Minotaurus von Studio38D und das Lebensmitteldruck-Projekt CREA von Grain Lab mit einem WASP-Drucker. Fablab Imperia zeigte MeshBee, ein quelloffenes Bienenstock-Monitoring mit solarbetriebenen Knoten in gedruckten Gehäusen, die Temperatur, Feuchte und Gewicht über ein LoRa-Mesh-Netz senden.
Welche Marken waren vertreten?
Nital S.p.A. brachte Creality, Anycubic und xTool mit. Anycubic zeigte geschlossene FDM-Drucker und mehrfarbige Drucke, bei Creality sammelten sich Jugendgruppen an FDM- und Resin-Geräten. Elegoo bewarb ein Campus-Ambassador-Programm für Workshops an Hochschulen, Prusa ließ einen Drucker live laufen. xTool präsentierte daneben Laser- und Textildrucktechnik. Make a Shape, gegründet von Elena Pierri von FabLab Frosinone, zeigte Filamente wie BioMAKE auf Basis von Novamonts Mater-Bi und das antimikrobielle CuMake.
Was sagten die Studierenden?
Ein Schüler eines technischen Gymnasiums in Latium sagte, der Drucker im Labor laufe ständig; ein kaputtes Teil werde morgens neu gezeichnet und sei nachmittags fertig. Eine Studentin eines Luftfahrtteams meinte, Drucken sei einfach geworden, die offene Frage sei nun der Abfall durch Fehldrucke, Stützen und leere Spulen.