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3D Printing Industry Awards 2026: Abstimmung über Finalisten in mehr als 20 Kategorien

Veröffentlicht 1 QuelleMit KI zusammengefasstEnglish version

Die 3D Printing Industry Awards haben ihre Finalisten für 2026 benannt, die Abstimmung für Leser läuft. Die Shortlist reicht von industriellen Metall- und Polymersystemen über Desktop-Drucker, Software, Werkstoffe, Start-ups und Forschungsteams bis zu Anwendungen in Luftfahrt, Mobilität, Energie und Medizin sowie Personen aus der Community. Die Auszeichnung gibt es seit 2016, der Veranstalter veröffentlicht während der Nominierungsphase Profile der Kandidaten.

Die wichtigsten Fakten
  • Die Awards starteten 2016; die Abstimmung über die Finalisten 2026 läuft
  • Die Kategorien umfassen Industrie, Desktop, Software, Werkstoffe, Forschung und Anwendungen
  • Nachhaltigkeits-Finalisten behandeln Pulverrecycling, rückgewonnene Metallpulver und lokale Ersatzteile
  • Während der Nominierungsphase erscheinen Leitfäden und Profile der Kandidaten

In welchen Kategorien können Leser abstimmen?

Die Shortlist umfasst Personen, Produkte und Projekte. Unter den Finalisten für Community Advocate sind Vertreter des 3MF Consortium, von CECIMO, Materialise, Additive Manufacturing UK und Mobility Goes Additive sowie der Maintainer der Klipper-Firmware. Die Hardware ist in Desktop-FFF, Desktop-Non-FFF sowie Enterprise-Polymer- und Enterprise-Metalldrucker getrennt, die Firmenpreise unterscheiden Privat- und Unternehmensmarkt. Eigene Auszeichnungen gibt es für Werkstoffunternehmen, Start-ups, 3D-Scanning und Messtechnik, Reseller und Designer.

Was zeigt die Nachhaltigkeits-Shortlist?

Die Nominierten befassen sich mit Ressourceneinsatz und Materialrückgewinnung. Dazu zählen die Umwandlung von Polymerpulverabfall in Filament, rückgewonnene Metallpulver, Schrottrückgewinnung zusammen mit Siemens Energy, ein PA12-Pulver mit Recyclinganteil und ein Pulver aus recyceltem Aluminium. Zu den Anwendungen gehören Equinors digitales Lager mit lokaler Ersatzteilfertigung, Bauträger aus recyceltem Kunststoff und passive Rechenzentrumskühlung.

Welche Technologien und Anwendungen stehen zur Wahl?

Die Software-Finalisten reichen von CAD und Bauvorbereitung über Simulation und KI-gestütztes Design bis zu Beschaffungsplattformen. Die Forschungsnominierten stammen unter anderem von Harvard, Johns Hopkins, Lawrence Livermore, Loughborough und KU Leuven mit Materialise. Die Anwendungskategorien decken Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung, Bahn-Ersatzteile der Deutschen Bahn, Formel-1-Antriebskomponenten, Wind- und Kernenergie sowie Medizinprodukte wie patientenspezifische Kniekomponenten und Schulterschablonen ab.

Was das bedeutet

Preis-Shortlists sind kein Qualitätstest, und Publikumsabstimmungen sagen wenig über die Eignung für eine konkrete Fertigungsaufgabe. Sie zeigen aber schnell, wo die Branche Dynamik sieht: Pulverrecycling, Ersatzteil-Workflows, Prozesssimulation und Qualitätsdaten sind stark vertreten. Für kleine und mittlere Fertiger in der EU sind die Anwendungsnominierungen, etwa Bahn-Ersatzteile und Energiekomponenten, nützlicher als die Hardwarelisten, weil sie Einsatzfälle mit Wirtschaftlichkeitsrechnung und Qualifizierungsweg zeigen.

Häufige Fragen

Seit wann gibt es die 3D Printing Industry Awards?

Die Awards wurden 2016 gestartet und würdigen Unternehmen, Personen, Technologien und Anwendungen der additiven Fertigung.

Wer kann bei den Awards 2026 abstimmen?

Leser sind eingeladen, die Finalisten anzusehen und in den Kategorien abzustimmen, da die Abstimmung nun geöffnet ist.

Enthält die Shortlist industrielle Metalldrucker?

Ja. Die Kategorie Enterprise Metals nennt Systeme unter anderem von EOS, Nikon SLM Solutions, Renishaw, Meltio und Freemelt sowie weiteren Anbietern.

Zu den Originalberichten
  1. 3D Printing Industry, 4. Nov. 2026